Solothurner Finanzkommission genehmigt Kredit für Steuerapplikation
Der Kanton Solothurn will seine Steuerapplikation NEST auf den neuesten Stand bringen. Die kantonale Finanzkommission genehmigte nun den dafür benötigten Verpflichtungskredit.
Die Finanzkommission (FIKO) des Solothurner Kantonsrates genehmigt den Verpflichtungskredit zur Weiterentwicklung der Steuerapplikation NEST. Wie die Solothurner Staatskanzlei in einer Mitteilung schreibt, werden die finanziellen Mittel primär für die Einrichtung weiterer Softwaremodule in der kantonalen Steuerverwaltung verwendet.
Der Kanton Solothurn führte die vom Softwareunternehmen KMS entwickelte Applikation NEST bereits am 1. Januar 2020 ein, um die vorherige Steuerlösung INES abzulösen. Sie gewährleiste den gesamten Prozess der Steuerhebung für sämtliche Steuerarten, von der Registerführung über die Veranlagung bis hin zum Steuerbezug. Laut der Mitteilung befindet sich die Applikation derzeit in einem umfassenden Weiterentwicklungsprozess, in dessen Rahmen nun auch die Module "Debitoren" und "Quellensteuer" integriert werden.
Der für die Weiterentwicklung von NEST vom Regierungsrat beantragte Kredit beläuft sich auf rund 3,55 Millionen Franken, wie es weiter heisst. Dieses Modernisierungsvorhaben heisse die FIKO einstimmig gut. Für die Einführung von NEST investierte der Kanton Solothurn bereits über 3 Millionen Franken.
Im Steueramt des Kantons Solothurn hat im März ein selbstlernender Algorithmus erstmals eigenständig eine Steuerveranlagung erstellt. Lesen Sie hier, welche Risiken Experten dabei sehen.
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