Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Microsoft Schweiz nimmt 11 KI-Start-ups in das AI-Tech-Accelerator-Programm auf. Diese erhalten praktische, technische und unternehmerische Unterstützung, um ihre Innovationen voranzutreiben. Das Programm läuft von Februar bis April 2026.
Microsoft for Startups Switzerland startet die dritte Runde des AI-Tech-Accelerator-Programms. Vom 2. Februar bis Mitte April 2026 werden 11 Schweizer Start-ups unterstützt, die KI-gestützte Lösungen für unterschiedliche Branchen entwickeln, wie Microsoft schreibt.
Die ausgewählten Start-ups sollen während des Programms gezielte Betreuung und Beratung beim Aufbau ihrer Lösungen mit Microsoft Azure und Azure AI erhalten, einschliesslich Zugang zu generativen KI-Modellen und Cloud-Credits
Das sind die Start-ups des diesjährigen AI Tech Accelerator - mit Beschreibungen laut "Startupticker".
- Besso: Soll bei der Absicherung gegen geopolitische Risiken helfen, umsetzbare regulatorische Anforderungen in Lieferketten aufzeigen und Einsparpotenziale identifizieren.
- Eliya: Das Unternehmen bietet laut Bericht KI-gestützte Workflows und Analysen zur Unterstützung von Marketingteams bei Messung, Optimierung und Skalierung des ROI.
- Goneon: Mit "Engine N!" bringt Goneon einen KI-basierten Planungsdienst, der Verkehrsnetze, Strassenraum und Stadtplanung in einem einzigen digitalen Zwilling vereint.
- InnovaIro: Innovalro hat eine KI-gestützte Software-Asset-Management-Plattform, die routinemässige Aufgaben automatisiere, SaaS- und Lizenzdaten analysiere und diese in entscheidungsreife Massnahmen umsetze.
- Irmos Technologies: Das Unternehmen liefere eine Lösung zur Zustandsüberwachung von Bauwerken auf Basis von Echtzeitdaten.
- Loxo: Loxo entwickelt gemäss Bericht eine L4-Software für autonomes Fahren im städtischen Raum
- Manukai: Das Unternehmen setze auf einen CAM-Assistenten zur effizienteren Umwandlung von CAD- in CNC-Programme.
- Moost: Die Firma bringt eine Software, die Energiedaten in nutzbare, personalisierte Informationen umsetzt.
- Prismus: Prismus stelle eine KI-Infrastruktur für Wissenschaft und Industrie bereit, die es Life-Science- und anderen Deep-Tech-Unternehmen ermöglicht, hochtechnische Informationen in nutzbare kommerzielle Erkenntnisse zu übersetzen.
- Regcheck: Die Firma entwickelt laut "Startupticker" einen KI-Auditor, der behördliche Prüfungen simuliere und Compliance erleichtere.
- Visemo: Das Unternehmen biete Digitalisierungslösungen für Lieferketten mit Echtzeit-Transparenz und Risikomanagement.
"Die Schweiz vereint starke Talente und ein wachsendes Ökosystem von Teams, die KI auf praktische Weise einsetzen", sagt Andrew Reid, Commercial Partner Lead bei Microsoft Schweiz. "Diese Gruppe spiegelt die Vielfalt der Anwendungsfälle wider, die wir beobachten, und mit dem Accelerator möchten wir Start-ups dabei unterstützen, ihre Lösungen mit Azure AI unter Anleitung und mit Unterstützung von Microsoft-Experten zu entwickeln, zu testen und zu skalieren"
Diese dritte Teilnehmergruppe ist Teil des umfassenden Engagements von Microsoft in der Schweiz, wie das Unternehmen mitteilt. Im Juni 2025 kündigte Microsoft eine Investition in Höhe von 400 Millionen US-Dollar an, um die Cloud- und KI-Kapazitäten in der ganzen Schweiz zu stärken, darunter auch der Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur und die Unterstützung des Start-up-Ökosystems.
Übrigens: Im Jahr 2025 haben sich in der Schweiz 55'000 neue Unternehmen registriert. Grund für diese Rekordzahl sei künstliche Intelligenz. Lesen Sie hier mehr dazu.
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