Digitale Souveränität – auch die KI bleibt zuhause
Die digitale Souveränität zwingt IT-Verantwortliche zum Umdenken. Auch bei der Nutzung von KI will man die Abhängigkeit von ausländischen Grosskonzernen reduzieren. Wann sich eine lokale KI-Infrastruktur lohnt und was es beim Aufbau zu beachten gilt, sagen Experten von AWS, Cloudera, Fast LTA, HPE, Netapp, Red Hat, VAR Group und Zühlke.
Ist es realistisch und sinnvoll, KI-Anwendungen für Unternehmenslösungen komplett lokal zu betreiben? Nach welchen Kriterien sollte man zwischen Standard-KI-Modellen und massgeschneiderten Lösungen entscheiden, um den ROI zu maximieren? Und welche Chancen ergeben sich hier für Reseller und Systemintegratoren?
Die Antworten auf diese und weitere Fragen haben:
- Daniel Bachofner, Netapp: "Vollständig lokal ist technisch möglich, aber selten optimal."
- Massimo Fumagalli, VAR Group: "Entscheidend sind klare Governance, Compliance und Schulung, um KI sicher und wirksam einzusetzen."
- Daniel Henneke, HPE: "Häufig ist eine Hybrid- oder Edge-First-Lösung vorteilhafter."
- Steffen Märkl, Cloudera: "Private AI ist keine Frage des Standorts allein, sondern eine Architekturentscheidung."
- Romano Roth, Zühlke: "Reine Ideologie in die eine oder andere Richtung ist selten wirtschaftlich."
- Christoph Schnidrig, AWS: "Lokale Hardware veraltet schneller, als der ROI erreicht wird."
- Roland Stritt, Fast LTA: "Wer lokal inferiert, entscheidet selbst, wer welche Antworten bekommt."
- Dominik Wotruba, Red Hat: "Komplett lokale KI-Anwendungen sind gut machbar bei Inferenz mit vortrainierten Modellen."
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