Nutanix belohnt Service-Provider für VMware-Ablösungen
Mit einem speziellen Förderprogramm greift Nutanix seinen Serviceprovidern unter die Arme, wenn sie Kunden bei der VMware-Ablösung unterstützen. Noch 2026 will das Unternehmen neue Multimandantenfähigkeiten für Serviceprovider einführen.
Serviceprovider stehen im Zentrum der Neuerungen im Partnerprogramm und auf der Plattform von Nutanix. Man wolle die Partner dabei unterstützen, ihre Services zu skalieren und zu differenzieren, teilt der Technologieanbieter mit. Ein Blick in die Details zeigt, dass Nutanix insbesondere den Strategiewechsel von VMware und die davon zu erwartenden Ablösungen zu seinen Gunsten nutzen möchte.
So stellt Nutanix etwa ein Förderprogramm für VMware-Ablösungen vor. Serviceprovider, die sich für eine Nutanix-SP-Partnerschaft entscheiden, können laut der Mitteilung eine Zeitlang zu einer geringen monatlichen Mindestverpflichtung auf Nutanix-Software zugreifen, sofern sie neue verbrauchsbasierte Abonnements mit einer Laufzeit von drei Jahren oder länger im Zuge von VMware-Ablösungen abschliessen. So, erklärt Nutanix, müssten Service Provider während der Migrationsphase nicht für beide Plattformen die vollen Kosten tragen.
Ebenfalls mit VMware-Migrationen bringt Nutanix eine Plattformerweiterung namens "Service Provider Central" in Verbindung. Dabei handelt es sich um eine zentrale Managementschicht über Nutanix Central. Serviceprovider sollen darauf verschiedene Mandanten mithilfe von automatisierten Workflows auf einer gemeinsamen Nutanix-Infrastruktur betreiben können, ohne Kompromisse bei Kontrolle oder Compliance eingehen zu müssen, wie das Unternehmen erklärt. Die einzelnen Mandanten erhalten dabei ihre eigene Private-Cloud-Umgebung mit Zugriff auf die Managementlösung Nutanix Prism. Sie können dadurch ihre Rechen- und Speicherkapazitäten, Networking, Identitäten und Berechtigungen selbst managen. Gleichzeitig behalten Serviceprovider die zentrale Kontrolle über Betrieb und Governance.
Ziel der "Service Provider Central", die in der zweiten Jahreshälfte 2026 verfügbar sein soll, sei es, "einen Weg für vor kurzem abgekündigte VMware Cloud Service Provider zu ebnen, damit sie ihren Kunden weiterhin gewinnbringende Services anbieten können", schreibt Nutanix.
Übrigens wollen Nutanix und Netapp künftig enger zusammenarbeiten, um virtualisierte Infrastrukturen zu modernisieren. Dabei integrieren sie Ontap als externes Speichersystem in Nutanix' Cloud-Plattform, um Unternehmen den Ausstieg aus VMware zu erleichtern.
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