Kanton Freiburg führt Microsoft Copilot an Schulen der Sekundarstufe I ein
Schülerinnen und Schüler der Freiburger Sekundarstufe I können ab dem kommenden Schuljahr Microsoft Copilot nutzen. Der Kanton begleitet die Einführung mit einem Nutzungsrahmen, Unterrichtsmaterialien und Lektionen zum verantwortungsvollen Umgang mit KI.
Zu Beginn des kommenden Schuljahrs führt der Kanton Freiburg Microsoft Copilot an den Schulen der Sekundarstufe I ein. Damit will er den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Unterricht in geordnete Bahnen lenken, wie die Freiburger Tageszeitung "La Liberté" berichtet.
Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen nutzten KI-Anwendungen bereits heute, allerdings ohne einheitliche Vorgaben, sagt Marianne Meyer Genilloud, Sprecherin der Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten, gegenüber der Zeitung. Deshalb wolle der Kanton einen klaren Rahmen für den Einsatz der Technologie schaffen und gleichzeitig den Datenschutz gewährleisten.
Das kantonale Kompetenzzentrum Fritic unterstützt die Einführung mit Unterrichtsmaterialien. Schulen erhalten unter anderem eine Informationsbroschüre, pädagogische Lernziele, Unterrichtsideen sowie eine Website zu künstlicher Intelligenz und digitaler Kompetenz.
Zudem nimmt der Kanton das Thema KI verstärkt in den Informatikunterricht auf. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, KI verantwortungsvoll, sicher und sinnvoll einzusetzen - ohne das eigene Denken zu ersetzen.
Übrigens: Der Kanton St. Gallen investiert 800'000 Franken in Weiterbildungen, damit Lehrpersonen KI verantwortungsvoll und wirksam im Unterricht einsetzen können - mehr dazu lesen Sie hier.
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