10 Fintech-Start-ups vertreten die Schweiz in London
Das von Venturelab organisierte Programm Venture Leaders Fintech bringt auch dieses Jahr 10 ausgewählte Schweizer Fintech-Start-ups nach London. Dort können die Jungunternehmen Ende Oktober Kontakte zu Investoren und potenziellen Geschäftspartnern knüpfen.
Auch dieses Jahr reisen zehn Schweizer Fintech-Start-ups im Rahmen des Venture Leaders Fintech Programms nach London. Eine Jury aus Investoren und Branchenexperten hat die diesjährige sogenannte "Start-up-Nationalmannschaft" ausgewählt, wie Venturelab mitteilt.
Während der Reise sollen die Gründerinnen und Gründer der Jungunternehmen die Möglichkeit erhalten, Kontakte mit Investoren, Branchenvertretern und potenziellen Kunden zu knüpfen. Organisiert wird das Programm von Venturelab in Zusammenarbeit mit Swissnex. Unterstützt werde die Roadshow zudem von der ETH Zürich, der EPFL, Postfinance, dem Swiss Champions Fund, Walder Wyss und dem Kanton Zürich.
Laut Venturelab sind die ausgewählten Start-ups in verschiedenen Bereichen des Fintech-Sektors tätig, darunter KI-gestützte Finanzdienstleistungen, Betrugsprävention, digitale Zahlungslösungen, Insurtech und naturbasierte Finanzierungsmodelle.
Folgende Start-ups schickt Venturelab nach London:
- Delta Labs, Zürich: Das Unternehmen entwickelt KI-Software, die den Kundensupport mithilfe unternehmensspezifischen Wissens automatisiert.
- Raiis, Appenzell: Raiis bietet eine integrierbare Berechnungsplattform für Portfoliokonstruktion, Rebalancing, Attribution, Risikomanagement und Reporting.
- Schuman Financial, Zug: Schuman bringt europäische und auf Euro lautende Finanzdienstleistungen auf die Blockchain, darunter Zahlungsverkehr, Devisenhandel und Vermögensverwaltung.
- Forenswiss, Bern: Das Start-up liefert verwertbare Erkenntnisse zur Betrugsbekämpfung durch die Kombination von KI und Expertise zu Online-Betrugsnetzwerken.
- Happy Pot, Zürich: Happy Pot ist ein digitaler Schweizer Geldtopf für unkomplizierte Gruppenzahlungen im Alltag.
- Cense, Zug: Das Unternehmen entwickelt Software, mit der Banken Kryptovermögen verifizieren und Geldwäschereirisiken effizient steuern können.
- Motif, Zug: Die Zuger Firma ermöglicht Fintechs und Vermögensverwaltern, personalisierte Anlageberatung und Finanzanalysen im grossen Massstab bereitzustellen.
- Ellexx Universe, Zürich: Das Start-up unterstützt Frauen dabei, ihre Finanzkompetenz und ihren Vermögensaufbau durch unabhängige Inhalte, Coaching sowie Anlage- und Versicherungslösungen zu stärken.
- Humbrela, Waadt: Humbrela optimiert Versicherungsportfolios über Policen, Garantien und eingebettete Versicherungen hinweg mithilfe eines einheitlichen Protection Score.
- Reilo, Zürich: Reilo macht Leistungen der Natur zu finanzierbaren Vermögenswerten und will dadurch Kleinbauern den Zugang zu Krediten erleichtern.
Venturelab organisiert das Venture Leaders Programm bereits seit 2006. Zusätzlich zur Fintech-Ausgabe finden gemäss Mitteilung auch Roadshows für Start-ups aus anderen Technologiebereichen statt, etwa im Silicon Valley, in Boston, Barcelona oder München.
Die Zahl der Fintech-Unternehmen in der Schweiz und Liechtenstein wächst nur noch moderat. Eine Studie der HSLU zeigt: Der Fintech-Markt setzt auf KI und Konsolidierung. Lesen Sie hier mehr dazu.
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