Jetzt können KMUs ihre OpenAI-Daten in Europa speichern
KMUs können neu in ChatGPT-Business ihre Daten explizit in Europa speichern lassen. Mit der Funktion will OpenAI Unternehmenskunden ermöglichen, Vorgaben zum Speicherstandort ihrer Daten zu erfüllen.
OpenAI weitet seine Datenresidenz-Funktion auf ChatGPT-Business aus. Mit der Funktion können Kunden den Speicherstandort ihre Daten auf bestimmte Regionen einschränken. Bislang war die Funktion nur Enterprise-Kunden und grossen Unternehmen zugänglich. Durch die Erweiterung der Funktion auf ChatGPT-Business mache OpenAI die Funktion für KMUs verfügbar, teilt der KI-anbieter mit.
Durch die Möglichkeit, den Datenstandort zu wählen, unterstütze man kleinere und mittlere Unternehmen dabei, internen Vorgaben zum Datenstandort gerecht zu werden. Anforderungen an Datenstandort, Datenschutz, Datensouveränität und Compliance stünden KMUs oft im Weg, KI-Lösungen wie ChatGPT in ihrem Unternehmen einzusetzen.
Kunden könnten die Datenresidenz Europa beim Einrichten eines neuen Business-Workspaces auswählen. Wollen Personen mit privaten ChatGPT-Workspaces die Funktionen nutzen, müssten sie auf ChatGPT Business wechseln und ihre Arbeitsbereiche migrieren. Für bestehende Business-Workspaces gäbe es die Funktion nicht, heisst es in der Mitteilung.
"Mit der Ausweitung des Data-Residency-Features auf ChatGPT-Business geben wir Unternehmen mehr Kontrolle und Wahlfreiheit hinsichtlich der Speicherung ihrer Daten. Das schafft zusätzliche Transparenz und erleichtert vielen Organisationen den Einstieg in den produktiven KI-Einsatz.", sagt Johannes Foertsch, Leiter Mittelstand OpenAI DACH.
Lesen Sie auch: Nach dem Hugging-Face-Vorfall, bei dem ein KI-Modell von OpenAI die Plattform gehackt hat, will OpenAI eine automatische Abschaltfunktion für ChatGPT einbauen.
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