Farner baut KI-Kompetenz unter neuer Leitung aus
Die Beratungs- und Kommunikationsagentur Farner baut ihre KI-Kompetenz aus und bündelt sie in einem Kernteam. Neu verantwortet Patrick Spahr als Lead AI die strategische Weiterentwicklung des KI-Themas.
Die Schweizer Beratungs- und Kommunikationsagentur Farner baut ihre KI-Kompetenz aus. In einem neuen interdisziplinären Kernteam unter der Leitung von Patrick Spahr soll KI über das gesamte Leistungsspektrum hinweg verankert werden, wie das Unternehmen mitteilt. Dafür führe Farner bestehende Kompetenzen in den Bereichen Beratung, Kreation, technologische Entwicklung und Weiterbildung enger zusammen.
Neuer Lead AI
Die neue Rolle als Lead AI übernimmt Patrick Spahr alias "Patman". Seinem Linkedin-Profil zufolge trat er die Position bereits im Juni 2026 an und war davor seit März 2026 als Senior AI Consultant bei Farner tätig. Laut Mitteilung verfügt er über 30 Jahre Erfahrung in Kreation, Technologie und Kommunikation. Gemeinsam mit den Teams werde er Anwendungen und Beratungsangebote weiterentwickeln und den Ausbau der KI-Kompetenz innerhalb der Agentur vorantreiben.
Daneben sei Spahr Mitbegründer und Vorstandsmitglied der swissAI Association. Er sieht die Chancen von KI nach eigenen Angaben nicht in mehr Output, sondern in besserer Arbeit. "Wir entwickeln für unsere Kunden eigene, massgeschneiderte Plattformen und befähigen unsere Teams, KI dort einzusetzen, wo sie den grössten Unterschied macht", sagt er.
KI sei bereits seit Längerem Bestandteil der täglichen Arbeit bei Farner. Die Agentur habe in verschiedenen Projekten Erfahrungen gesammelt und intern eigene Plattformen entwickelt. Mit einer eigenen AI Academy wolle Farner zudem die KI-Kompetenzen der Mitarbeitenden weiterentwickeln.
KI in der Anwendung
Wie Farner KI in der Praxis einsetzt, erläutert die Agentur anhand von vier Angeboten. Für die Kreation habe Farner eine KI-gestützte Lösung entwickelt, die Teams beim Erstellen markengerechter Visuals unterstützt. Gemeinsam mit einem Illustrator habe die Agentur zudem einen Ansatz entwickelt, der die Rechte am kreativen Werk schützen soll.
Für PR und Public Affairs hat Farner laut Mitteilung die Analyseplattform "Monitor" entwickelt. Diese führe Medienberichterstattung, politische Vorstösse und Social-Media-Debatten zusammen und werte die Daten mithilfe von KI aus. Spezialisierte KI-Agenten sollen daraus relevante Erkenntnisse etwa zu Handlungsbedarf und Trends ableiten.
Daneben biete Farner ein KI-gestütztes Kommunikationstraining an, mit dem sich unter anderem Präsentationen, Medieninterviews und Krisengespräche simulieren liessen. Das vierte Angebot umfasst laut Mitteilung strategische KI-Beratung für Unternehmen und Organisationen - von der Entwicklung einer KI-Strategie bis zur Umsetzung.
KI-Kompetenzen gewinnen auch auf dem Arbeitsmarkt an Bedeutung. Laut einer Manpower-Umfrage würden viele Unternehmen Mitarbeitenden mit ausgeprägten KI-Kenntnissen sogar mehr Lohn zahlen. Mehr dazu lesen Sie hier.
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