Infinigate sieht sich auf Wachstumskurs
Der auf Cybersecurity spezialisierte Distributor Infinigate meldet eine erfolgreiche Bilanz. Das Unternehmen setzte im nun abgelaufenen Geschäftsjahr 2,2 Milliarden Euro um.
Infinigate hat sein Geschäftsjahr 2022/23 mit einem Umsatzplus bilanziert. Wie hoch dieses Plus ausfällt, beziffert der auf Cybersecurity spezialisierte Distributor mit Sitz in Rotkreuz allerdings nicht. Das unternehmen teilt lediglich mit, dass das Wachstum im zweistelligen Bereich liege. Und dass auch der Gewinn gestiegen sei. Die einzige Kennzahl in der Mitteilung betrifft den Jahresumsatz, der laut Infinigate bei 2,2 Milliarden Euro liegt.
Zum Vergleich: Für das Geschäftsjahr 2021/2022 verzeichnete Infinigate noch einen Jahresumsatz von 813 Millionen Euro. Ein direkter Vergleich mit dem Vorjahresergebnis dürfte allerdings unschlüssig sein, zumal Infinigate im vergangenen Juli das Security-Geschäft von Nuvias übernahm – damals stellte Infinigate für die Zeit nach dem Zusammenschluss einen kumulierten Jahresumsatz von 1,4 Milliarden Euro in Aussicht.
Die Integration des neu hinzugekommenen Geschäfts schreite gut voran, teilt Infinigate mit. 1300 Mitarbeitende in Europa, dem Nahen Osten und Afrika würden zusammenarbeiten und Synergien nutzen, um die betriebliche Effizienz zu maximieren.
Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Disti mit einem Wachstum von 20 Prozent. "Unser erklärtes finanzielles Ziel ist ein Umsatz von 5 Milliarden Euro bis 2027, den wir durch eine Kombination aus organischem Wachstum und zusätzlichen Akquisitionen erreichen wollen, die unsere geografische Präsenz erweitern und unseren Vertriebspartnern zugutekommen werden", lässt sich Infinigate-CEO Klaus Schlichtherle in der Mitteilung zitieren.

Klaus Schlichtherle, CEO, Infinigate. (Source: zVg)
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