SDEA prüft neu auch, wie viel Wasser Rechenzentren verbrauchen
Die Swiss Datacenter Efficiency Association integriert mit WUE+ eine neue Kennzahl für den Wasserverbrauch in ihr Mess- und Zertifizierungs-Framework. Die erweiterte Metrik berücksichtigt regionale Wasserverfügbarkeit und Wiederverwendung.
Die Swiss Datacenter Efficiency Association (SDEA) hat die Kennzahl WUE beziehungsweise WUE+ (Water Usage Effectiveness) für die Bewertung des Wasserverbrauchs in Rechenzentren entwickelt. Die neue Metrik ist nun im SDEA Navigator verfügbar und erweitert das bestehende Zertifizierungs-Framework um eine vierte Dimension zusätzlich zur Rechenzentrumseffizienz, IT-Effizienz und CO2-Emissionen.
WUE behandelt jeden Liter Wasser gleich, unabhängig von Standort oder Nutzungsart, wie die SDEA mitteilt. WUE+ adressiert diese Schwäche durch zwei zusätzliche Faktoren: Diese Kennzahl gewichtet den Wasserverbrauch nach regionalem Wasserstress basierend auf Daten des World Resources Institute und berücksichtigt auch die Wiederverwendung von Wasser. Rechenzentren in wasserarmen Regionen tragen das volle Gewicht jedes verbrauchten Liters, während Anlagen in wasserreichen Gebieten entlastet werden.
Die Kennzahl wird in der Plus-Stufe des SDEA Labels integriert und ergänzt CUE+ für den CO2-Fussabdruck. Die Bewertung basiert auf gemessenen Betriebsdaten und wird bei Zertifizierungen durch unabhängige Audits validiert. Laut SDEA ist sie die einzige Zertifizierung, die sowohl Rechenzentrumseffizienz als auch IT-Effizienz misst und auditiert.
Das könnte Sie ebenfalls interessieren: In einem Webinar zeigten Netzmedien mit Experten von SDEA, SDCA und TEP Energy, wie eine nachhaltige Zukunft für Schweizer Rechenzentren aussieht. Mit dabei als Referent war auch René Fasan, Spezialist für RZ-Infrastrukturen und Gründungsmitglied der SDEA. Lesen Sie hier mehr dazu.
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