Leclanché kooperiert mit Chinesen
Leclanché wünscht sich besseren Zugang zu Beschaffungsquellen in China. Deshalb ist der Schweizer Batteriehersteller Kooperationen mit chinesischen Unternehmen eingegangen: einem Batteriehersteller und einem Solarzellenhersteller.
Der Schweizer Hersteller von Lithium-Ionen-Zellen Leclanché hat mit den chinesischen Unternehmen Unipower, einem Batteriehersteller, und dem Solarzellenhersteller Talesun Kooperationsvereinbarungen getroffen. Leclanché erhofft sich von der Übereinkunft mit Unipower Zugang zu lokalen Beschaffungsquellen in China, berichtet die Nachrichtenagentur awp.
Gemeinsam mit Talesun plane Leclanché den Bau einer Pilotanlage in Südeuropa, um Lösungen für die effiziente Erzeugung und Speicherung von Solarenergie zu entwickeln. Ziel von Leclanché sei es, unter Einsatz von grossformatigen Lithium-Ionen-Zellen Speicherlösungen für den wachsenden chinesischen Markt für erneuerbare Energien bereitzustellen, heisst es in der Meldung weiter. Durch die geplanten Kooperation mit Unipower stärke Leclanché seine Supply Chain im Bereich der Rohmaterialbeschaffung für seine Lithium-Ionen-Produktion. Darüber hinaus prüfe man, moderne und wettbewerbsfähige Energiespeicherlösungen in China und Asien anzubieten, schreibt das awp unter Berufung auf ein Unternehmenscommuniqué.
Die „signifikante Stärkung“ des Supply Chain Managements würde auch eine Kostenreduzierung bei die Herstellung und Speicherung von Energie ermöglichen. Das Abkommen soll in der ersten Jahreshälfte 2012 finalisiert werden. Zu den finanziellen Aspekten der Zusammenarbeit wurden gemäss awp keine Angaben gemacht.
Unipower ist ein Joint Venture zwischen der Universal Group, einem Batteriehersteller in China, und Origo Partners. Das Unternehmen ist auf die Herstellung hochwertiger Batterien für Elektrofahrzeuge und Energiespeichersysteme für Wind- und Solarstromanlagen sowie die Stromnetzstabilisierung spezialisiert.
Talesun verfügt Firmenangaben zufolge über eine Jahresproduktionskapazität von zurzeit 720 Megawatt bei Solarzellen und 1 Gigawatt bei Solarmodulen. Bis Ende 2012 soll die Produktionskapazität sowohl für Zellen als auch für Module bei 2 Gigawatt liegen.
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