Microsoft kombiniert Cortana mit Power BI
Microsoft hat seinen virtuellen Assistenten Cortana offenbar mit dem Business-Intelligence-Service Power BI verbunden. Das soll Power BI vereinfachen.
Microsofts Analytics-Service Power BI hat nun ein Gesicht. Der Softwareanbieter integrierte seinen Assistenten Cortana in den Dienst, wie Principal Program Manager Patrick Baumgartner in einem Blogpost schreibt.
Power-BI-Anwender, die unter der aktuellen Version von Windows 10 arbeiten, sollen nun ihren Rechnern Fragen stellen können. Betreffen diese Informationen, die in dem Business-Intelligence-Service gespeichert sind, erhalten sie Antworten in Form von Zahlen, Diagrammen oder komplexeren Reports.
Administratoren können Antwortvorlagen definieren
Die Qualität der Antworten hänge von der Konfiguration des Systems ab. Diese wiederum sei relativ simpel. Der Systemadministrator müsse lediglich eine Datenquelle innerhalb von Power BI wählen – etwa eine SQL-Datenbank – und Cortana den Zugriff auf die Quelle erlauben.
Die neuen Funktionen basieren auf dem Q&A-Feature von Power BI. Administratoren, die sicherstellen wollen, dass ihre Daten das richtige Format für Cortana haben, können Power BI Desktop nutzen, um individuelle Antwortvorlagen zu erstellen. Diese erscheinen dann als Pop-up auf bestimmte Fragen der Power-BI-Anwender.
Algorithmus zeigt interessante Informationen
Power BI erhielt neben Cortana eine weitere neue Funktion: das Quick Insights Feature. Dieses lässt einen Algorithmus über neu eingefügte Daten laufen, um Anwendern einen ersten schnellen Blick auf interessante Informationen zu gewähren. Gefällt einem Anwender, was er sieht, kann er die Information auf einer Art Dashboard festpinnen. Power BI sammelt dann weiterhin Informationen zu diesem Thema.
Der Algorithmus stammt von Microsoft Research. Das Team will künftig weitere Algorithmen für Power BI bereitstellen.
Sophos peppt sein Partnerportal auf
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Die FHNW sagt, wie viel KI die Cyberabwehr braucht
Warum Zoom-Meetings auch im 24. Jahrhundert noch doof sind
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen