Abschied vom Preiskrieg im TV-Markt
Gemäss einer Studie von IHS iSuppli arbeitet der TV-Channel seit diesem Jahr enger zusammen und kann trotz teureren Endgeräten mehr Umsätze verzeichnen. Das Geld bleibt so der Branche erhalten.
Nachdem TV-Hersteller und –Händler Anfang 2012 ihre Strategie änderten und sich nicht mehr dem aggressiven Preisdruck aussetzten, konnten sie in den ersten vier Monaten dieses Jahres mehr Geräte absetzen. Tom Morrod, Leiter der TV-Technologie-Abteilung bei IHS: "Im Gegensatz zum kostspieligen Preiskampf der Hersteller im vergangenen Jahr, der sowohl Lieferanten als auch Einzelhändler ausbluten liess, arbeiten Hersteller und Verkäufer nun zusammen."
Mit verschiedenen Preisstrategien und kontrolliertem Inventar für den Channel bleibe das Geld der Branche erhalten. Die TV-Industrie sei in der Lage, den Kunden die Extras zu bieten, die sie wünsche, ergänzt Morrod. So hätten TV-Verkäufer erfolgreich ihre Kunden vom Kauf eines teureren Geräts überzeugen können, beispielsweise ein grösserer Fernseher mit LED-Rücklicht-Technologie.
Erfolgreiche High-End-TVs trotz Preiserhöhung
Der Preis von High-End-TVs, beispielsweise mit Internetanschluss und LED-Rücklicht-Technologie stieg seit Dezember 2011 bis April 2012 im Durchschnitt um 11,2 Prozent. Genau diese kostspieligen High-End-Geräte sind aber bei Kunden beliebt und verhelfen dem US-Markt zum Aufschwung. Dies geht aus einer Studie der Marktforscher von IHS iSuppli hervor.
Die Marktforscher prophezeien High-End-TVs massive Zuwachsraten. Sie gehen davon aus, dass die Zahl der internetfähigen TV-Geräte allein in diesem Jahr um 60 Prozent auf 95 Millionen Geräte anwachsen wird. Auch 3D-fähige Fernseher wurden teurer, sollten aber dank ihrer neuartigen Technologie ebenfalls erfolgreich sein. TV-Geräte ohne Internetanschluss wurden günstiger, IHS IHS erwartet trotzdem lediglich eine Wachstumsrate von zwei Prozent.
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