Blackberry-Hersteller RIM baut Stellen ab
RIM muss sparen und hofft, mit Kostenoptimierungen und neuen Produkten wieder auf Kurs zu kommen.
Research in Motion (RIM) muss sparen: Das Unternehmen veröffentlichte diese Woche die Geschäftszahlen des ersten Geschäftsquartals (Ende: 29. März 2011) und verzeichnet - verglichen mit dem letzten Quartal - einen Umsatz- und Gewinneinbruch.
Der Umsatz beträgt 4,9 Milliarden US-Dollar, laut RIM ein Rückgang 12 Prozent gegenüber dem letzten Quartal. RIM verzeichnet einen Umsatzeinbruch von 78 Prozent im Bereich Hardware und 20 Prozent im Servicebereich. Der Gewinn beträgt 695 Millionen US-Dollar, verglichen mit 934 Millionen US-Dollar im letzten Quartal.
Um RIM wieder auf Kurs zu bringen, hat das Unternehmen ein Kostenoptimierungsprogramm angekündigt, das unter anderem auch einen Stellenabbau mit sich bringen wird. Über den Umfang dessen äusserte sich RIM nicht.
Jim Balsillie, Co-CEO von RIM, spricht von einem schwierigen Quartalsstart im ersten Quartal, der sich auch im jetzigen, zweiten Quartal weiterziehe. Daher müssten auch die erwarteten Resultate des zweiten Quartals nach unten korrigiert werden. Balsillie rechnet jedoch später in diesem Jahr erneut mit einem Gewinnanstieg – dies dank neuen Produkten, die RIM in den nächsten Monaten auf den Markt bringen will.
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