Juniper steigert Umsatz
Der Hersteller von Netzwerktechnik, Juniper, hat seinen Umsatz und Gewinn gesteigert. CEO Shaygan Kheradpir führt dies auch auf den Sparkurs zurück. Diesen will er nun weiter verfolgen.
Juniper hat seinen Umsatz im ersten Quartal dieses Jahres um 10 Prozent gesteigert. Der Anbieter von Netzwerktechnik setzte zwischen Januar und Ende März 1,17 Milliarden US-Dollar um. Daraus folgerte ein Gewinn von 110,6 Millionen Dollar, teilte der Hersteller mit. Ein Jahr zuvor verbuchte das Unternehmen 91 Millionen Dollar.
Kheradpir will weiter sparen
Für Juniper-CEO Shaygan Kheradpir, der seit Jahresbeginn die Geschicke Junipers leitet, sind die jüngsten wirtschaftlichen Erfolge auch auf den Sparkurs zurückzuführen. Diesen gelte es weiterzuverfolgen.
Das Unternehmen will gut 30 seiner 570 Mitarbeiter entlassen. Auch sollen die Kosten runter. Der Netzwerkspezialist investiert etwa 22 Prozent seines Umsatzes in die Entwicklung neuer Produkte. Zum Vergleich: Branchenführer Cisco budgetiert 12 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, wie Bloomberg berichtet.
Juniper kämpft zudem an weiteren Fronten. Wie andere High-End-Anbieter ist auch Juniper vom Heartbleed-Problem betroffen. Stärker dürfte aber der Druck von Investoren wiegen. Diese hatten das Unternehmen gedrängt Sparmassnahmen umzusetzen und sogar die Börsenaufsicht eingeschaltet, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
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