Swisscom reorganisiert Schweizer Geschäftsführung und sucht neuen B2B-Chef
Swisscom stellt ihre Schweizer Geschäftsleitung um. Urs Lehner gibt die Führung des B2B-Bereichs ab, während Dirk Wierzbitzki und Rolf Stettler ab 2027 die Positionen CEO und CFO von Swisscom Schweiz übernehmen. Christoph Aeschlimann bleibt CEO der gesamten Swisscom-Gruppe.
Swisscom ordnet die Führungsriege ihres Schweizer Geschäfts neu, wie aus der Medienmitteilung anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse hervorgeht. Demnach schliesst das Unternehmen die Umsetzung der Governance-Struktur ab, die es 2025 im Zuge der Übernahme von Vodafone Italia beschlossen hatte. So übernehme Dirk Wierzbitzki, der aktuell den Bereich Privatkunden leite, am 1. Januar 2027 die neu geschaffene Position des CEO von Swisscom Schweiz. Rolf Stettler werde zum gleichen Zeitpunkt CFO des Schweizer Geschäfts. Michael Siegenthaler übernehme schliesslich die Nachfolge von Wierzbitzki als Leiter Residential Customers und trete als solcher dem Executive Committee von Swisscom Schweiz bei.
Wie Swisscom weiter mitteilt, beschloss Urs Lehner nach fast zehn Jahren an der Spitze des Geschäftsbereichs Firmenkunden im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Telko, das Unternehmen zu verlassen. Thomas Wettstein, derzeit Head of Business & IT Solutions und Stellvertreter des B2B-Leiters, ersetze Lehner ab dem 1. September 2026 ad interim. Die definitive Nachfolge werde zu gegebener Zeit bekanntgegeben.
Christoph Aeschlimann, CEO der Swisscom-Gruppe, dankt Lehner für "seinen herausragenden Beitrag zu Swisscom" und ergänzt: "In den vergangenen 15 Jahren hat er unser B2B-Geschäft mit wichtigen Wachstums-, Innovations- und Transformationsinitiativen, darunter Beem und die Swiss AI Plattform, entscheidend vorangebracht. Für seine Zukunft wünsche ich ihm alles Gute."
Diese Umstrukturierung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Swisscom auch den Ausbau ihrer internationalen Präsenz vorantreibt: So ist für 2027 die Eröffnung eines Standorts in Lissabon geplant, der die bestehenden Standorte in Riga und Rotterdam ergänzen soll.
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