Intels Milliarden in Israel
Der Chiphersteller Intel will rund fünf Milliarden Franken in seine Chipfabriken in Israel stecken. Durch die neuen Produktionsanlagen sollen tausende Arbeitsplätze entstehen.
Intel baut seine Präsenz in Israel aus. Am 1. Mai teilte der israelische Wirtschaftsminister Naftali Bennet mit, dass sich Intel entschieden habe, seine neuen Produktionsanlagen in Israel zu errichten. Auf Facebook veröffentlichte der Minister Einzelheiten zu Intels Bestrebungen, wie der Standard berichtet.
Demnach investiert der Chiphersteller insgesamt 20 Milliarden Schekel, was etwa 5 Milliarden Franken entspricht. Dabei handelt es sich um eine der grössten, wenn nicht sogar um die grösste ausländische Direktinvestition in Israels Geschichte, sagte Bennet dem staatlichen Rundfunk. Intel schaffe damit tausende Arbeitsplätze. Indirekt würden mehre zehntausend weitere Jobs entstehen.
Aktuell beschäftigt Intel rund 8000 feste Mitarbeiter in Israel, wie dem Unternehmensportal zu entnehmen ist. Die grösste Fabrik für Mikroprozessoren steht in der südlich gelegenen Stadt Kirjat Gat. Das erste Forschungs- und Entwicklungszentrum ausserhalb der USA eröffnete Intel 1974 in der Hafenstadt Haifa.
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