Schwachstelle in Intel-Chips erlaubt Zugriff auf Passwörter
Anderthalb Jahre nach Bekanntwerden von "Meltdown" und "Spectre" taucht eine neue Sicherheitslücke in Intel-Prozessoren auf. Angreifer könnten dadurch auf Passwörter und andere vertrauliche Daten zugreifen. Betroffen sind Windows-Rechner – Microsoft hat bereits Patches verteilt.
Sicherheitsforscher von Bitdefender haben eine Sicherheitslücke in Intel-Prozessoren entdeckt. Über die Schwachstelle könnten Angreifer auf Passwörter, Tokens, private Unterhaltungen und andere vertrauliche Daten von Nutzern zugreifen, teilt Bitdefender mit.
Betroffen sind alle Intel-CPUs, die ab 2012 in Windows-PCs und -Servern verbaut wurden, wie "Spiegel Online" berichtet. Apple- und Linux-Nutzer blieben von der Schwachstelle verschont. Microsoft rollte bereits Anfang Juli entsprechende Patches aus.
Die neu entdeckte Sicherheitslücke ähnelt den Anfang 2018 publik gemachten Hardwareschwachstellen "Spectre" und "Meltdown". Ursache dieser Security-Lücken ist eine Funktion namens Speculative Execution. Mit dieser sollen moderne Prozessoren schneller arbeiten können, indem sie versuchen, die nächsten Befehle vorherzusagen. Die Methode hinterlässt jedoch Spuren im Cache, die es Angreifern ermöglicht, auf Daten zuzugreifen.
Schwachstellen wie Meltdown und Spectre haben Folgen für die zukünftige Hardwarearchitektur. Wie Prozessoren, Motherboards und Co. in Zukunft aussehen dürften, können Sie hier nachlesen.
Fast 50 Prozent der Schweizer Smartphone-User nutzen ein iPhone
Der Funk von morgen, die KI-Pläne von heute und der Cyberangriff von gestern
Metanet verlagert Infrastruktur in Rechenzentren von Green
Staatsarchiv Luzern macht Geschichte digital zugänglich
Rhonexum bekämpft Skalierungsproblem im Quantencomputing
Mobilezone kauft Apfelkiste
Logitech ernennt Chief Commercial Officer
Betrüger nehmen Swissquote-Kundschaft ins Visier
UZH und Algorithmwatch untersuchen, was KI mit der Gesellschaft macht