Kaspersky holt ein bekanntes Gesicht zurück ins Team
Jean-Claude Paquier geht in den Ruhestand. Seine Aufgaben als Senior Corporate Account Manager Threat Intelligence Servics Switzerland and Austria übernimmt René Bodmer, der zu Kaspersky zurückkehrt. Zugleich bezog das Unternehmen neue Büros in Zürich.
René Bodmer ist zurück beim Cybersecurity-Anbieter Kaspersky. Er übernimmt die Position des Senior Corporate Account Manager Threat Intelligence Servics Switzerland and Austria, wie das russische Unternehmen mitteilt.
Laut Mitteilung blickt Bodmer auf eine 20-jährige Expertise im Bereich Cybersecurity zurück. Er war ab 2011 über 4 Jahre Teil von Kasperskys Schweiz- und später auch DACH-Team. Bis 2016 hatte er die Position des Director Corporate Sales DACH inne, wie seinem Linkedin-Profil zu entnehmen ist.
Vor seinem Wechsel zurück zu Kaspersky war er zuletzt als Client Engagement Manager DXC Security für das IT-Beratungsunternehmen DXC Technology tätig. Von 2016 bis 2018 verantwortete er das Cybersecurity-Portfolio der Ruag. Bodmer ist zudem seit 2013 im Grossrat des Kantons Aargau (SVP).

Jean-Claude Paquier (rechts) zusammen mit Country Manager Austria & Switzerland Walter Jäger (Mitte) und Marco Preuss (links), Director des europäischen "Research and Analysis"-Teams von Kaspersky an einem Presseevent in 2017. (Source: Netzmedien)
"Ich freue mich, zurück bei Kaspersky zu sein und in die Fussstapfen von Jean-Claude Paquier treten zu dürfen", lässt sich Bodmer in der Mitteilung zitieren. Paquier arbeitet seit 2015 für Kaspersky und war davor über 10 Jahre für einen Partner des Cybersecurity-Anbieters tätig. Anfang Juni geht er in den Ruhestand.
Zugleich kündigte Kaspersky auch einen Umzug an: Das Unternehmen zog am 27. Mai in ein eigenes Büro inmitten von Zürich an der Bahnhofstrasse 69. Bisher befand sich das Schweizer Büro in den Räumlichkeiten von Regus.
Neue Büros oder nicht, viele Schweizer und Schweizerinnen arbeiten Corona-bedingt wohl noch immer im Homeoffice. Für Cyberkriminelle sind sie ein beliebtes Angriffsziel, wie Kaspersky Ende März mitteilte. In der Schweiz soll es rund 70 Millionen Angriffe auf das Remote Desktop Protocol (RDP) gegeben haben, wie Sie hier nachlesen können.
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