Chrome OS führt erstmals Android-Apps aus
Für Chrome OS gibt es kaum Software. Das könnte sich bald ändern: Google hat es erstmals geschafft, Android-Apps auf seinem Chromebook-Betriebssystem auszuführen.
Für das Betriebssystem Chrome OS gibt es im Vergleich zu Windows und OS X kaum Software. Google kündigte darum im Juni an, Android-Apps auf Chrome OS zu bringen. Nun ist es soweit: Duolingo, Evernote, Sight Words und Vine sind die ersten Android-Apps, die nativ auf Chrome OS funktionieren. Google hat die Anwendungen in seinen Store für Chrome OS hochgeladen.
Laut Google greifen die Android-Anwendungen auf eine Betaversion der "App Runtime for Chrome" zurück. Google kündigte diese ebenfalls im Juni an seiner Entwicklerkonferenz Google I/O an.
Kommentar
Laut Ars Technica ist tatsächlich keine Portierung nötig, um Android-Apps auf Chrome OS lauffähig zu machen. Der Code müsse höchstens angepasst werden, um auch mit Chromebook-Hardware wie Keyboards oder Touchpads zu funktionieren. Allerdings dürften auch Plattformunterschiede (vor allem zwischen x86 und ARM) eine Rolle spielen. Zudem stellt sich die Frage, wie sich eine für Smartphones oder Tablets entwickelte Menuführung auf Chromebooks anfühlt. Wie einfach die Aktualisierung von Android-Apps auf Chrome OS ist, hat Google ebenfalls noch nicht gezeigt.
Wer nun also darauf hofft, bald massenhaft Android-Apps auf Chromebooks ausführen zu können, dürfte wohl enttäuscht werden. Google arbeitet gemäss Blog nämlich lediglich "mit ausgewählten Entwicklern" zusammen, um weitere Android-Apps für Chrome OS lauffähig zu machen - das tönt nun wirklich nicht gerade danach, als ob der Prozess besonders einfach wäre.
Wie Unternehmen Security-KI effektiv gegen KI-gestützte Cyberattacken einsetzen können
Parlament macht Weg frei für digitalen Führerausweis
Hostpoint lanciert Wetransfer-Alternative
Cyberkriminelle hacken Medizintechkonzern Belimed
Update: Kanton Bern holt bei Nevo/Rialto knapp 10 Millionen Franken zurück
Update: Nationalrat will dem Nachrichtendienst KI-Profiling erlauben
Post streicht rund 60 IT-Stellen
Microsoft stellt seine neue hauseigene KI-Familie vor
Update: Anthropic öffnet Mythos für 150 weitere Organisationen