HTC streicht Stellen
Fast jeder sechste Angestellte von HTC muss gehen. Das Unternehmen will profitabler und schlanker werden.
Der Smartphone-Hersteller HTC von der Insel Taiwan hat Massenentlassungen angekündigt. Das Unternehmen verkauft diesen Schritt in einer Mitteilung als ein "Programm zur Neuausrichtung des Geschäfts". Ziel sei es, profitabler zu werden sowie ein schlankeres und agileres Geschäftsmodell aufzubauen. Dazu will HTC 35 Prozent bei den operativen Kosten einsparen. Um dies zu erreichen, müssen bis zu 15 Prozent der Angestellten gehen, kündigte der Konzern weiter ein.
Laut dem Wikipedia-Eintrag zu HTC beschäftigt das Unternehmen weltweit 17'280 Mitarbeiter. Knapp 2600 werden demnach ihren Job verlieren. Das zweite Quartal dieses Jahres hatte der Hersteller mit einem grossen Minus abgeschlossen.
Die Umstrukturierung beinhaltet laut HTC den Aufbau neuer Geschäftseinheiten. Mit diesen will sich der Konzern stärker fokussieren und wieder profitables Wachstum erreichen. Die neuen Kernbereiche werden Premium-Smartphones, Virtual Reality und Connected-Lifesyle-Produkte sein.
Den Schritt begründete HTC-Chefin Cher Wang mit den Worten: "Jetzt, da wir uns auch über die Smartphones hinaus diversifizieren, brauchen wir eine dynamischere und flexiblere Organisation, um von den spannenden Möglichkeiten im Bereich Connected Lifestyle profitieren zu können."
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