HP Schweiz im Podium

Rados Djokic erklärt, warum man Arbeitsplätze mieten statt kaufen sollte

Uhr | Aktualisiert
von Coen Kaat

Wer PC-Arbeitsplätze braucht, muss sie nicht zwingend kaufen. Immer mehr Unternehmen bieten Hardware auch "as-a-Service" an. Was diese Angebote bringen und wie sie sich auf den Hardware-Markt auswirken, erläutert Rados Djokic, Channel Sales Consultant bei HP Schweiz.

Rados Djokic, Channel Sales Consultant bei HP Schweiz. (Source: HP Schweiz)
Rados Djokic, Channel Sales Consultant bei HP Schweiz. (Source: HP Schweiz)

Was sollte ein Hardware-Mietangebot beinhalten?

Rados Djokic: Das Device-as-a-Service-Modell von HP beinhaltet die Hardware, die Analyse und proaktives Management, die Dienstleistung des Fachhändlers sowie umfassenden Hardware-Schutz. Für unsere Kunden ist es ein Rundum-sorglos-Paket zu monatlich fixen Tarifen.

Für wen lohnt es sich, die Büroeinrichtung zu mieten, und für wen nicht?

Lohnenswert ist die Lösung für etablierte Unternehmen, die ihre IT-Abteilung entlasten oder ihre Budgets auf strategische Projekte fokussieren wollen.

Welchen Einfluss haben Mietangebote auf den Schweizer Hardwaremarkt?

Wir betrachten das Device-as-a-Service-Modell als Ergänzung zum klassischen, transaktionellen Verkaufsmodell. Die bestehenden Lösungen bieten bereits heute eine gute Flexibilität und geniessen im Markt hohe Akzeptanz. Wir beobachten, dass das Kundeninteresse kontinuierlich steigt, was dazu führen wird, dass das Angebot in Zukunft noch ausgereifter wird.

Welches Marktpotenzial besteht hierzulande für Mietangebote?

Gemäss Bundesamt für Statistik sind knapp die Hälfte der Bevölkerung Digital Natives. Für diese Personen, die mit dem Smartphone aufgewachsen sind, sind Mietmodelle etwas sehr Natürliches. In den Unternehmen wird es in den nächsten Jahren zu einem Generationenwechsel kommen. Die Babyboomer werden von der Generation X und Y abgelöst – von der Gruppe also, für die Mietmodelle nichts Fremdes sind. Führen wir uns nun auch die User-Zahlen von Netflix, Spotify, Adobe oder Microsoft vor Augen, lässt sich das wahre Potenzial von Mietangeboten erkennen.

Wie muss sich der Channel aufstellen, um im Mietgeschäft erfolgreich zu sein?

Um ins Vertragsgeschäft zu wechseln, ist ein Umdenken nötig. Fachhändler, die das Potenzial des Mietgeschäfts erkennen und die Chance ergreifen wollen, werden entsprechende Partnerschaften eingehen und die internen Prozesse neu gestalten. Hier unterstützt HP mit der HP University und lokalen Kursen mit Spezialisten die Schulung des Personals. Wir begleiten Fachhändler in diesem Prozess und stehen nicht nur mit Rat, sondern auch mit den entsprechenden Verkaufstools zur Seite.

Welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für Hersteller, Distributoren und Integratoren?

Eine der grössten Herausforderungen ist es, das Angebot so auszurichten, dass man sich erfolgreich im Mietgeschäft positionieren kann, ohne dass bestehende Prozesse im Wesentlichen verändert werden. Hierbei spielt eine etablierte und gute Dreiecksbeziehung zwischen uns, den Fachhändlern und den Distributoren eine zentrale Rolle. Um das Mietmodell langfristig zum Erfolg zu führen, bedarf es von allen Parteien gewisse Basismodifikationen.

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