Venture Leaders Technology 2026

Zehn Schweizer Tech-Start-ups reisen ins Silicon Valley

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von Joël Orizet und vgr

Eine Jury aus Investoren und Fachexperten hat zehn Schweizer Tech-Start-ups für die Schweizer Start-up-Nationalmannschaft ausgewählt. Die Unternehmen nehmen im April am diesjährigen Venture-Leaders-Technology-Programm teil und touren durch das Silicon Valley.

(Source: Rymden / stock.adobe.com)
(Source: Rymden / stock.adobe.com)

Eine Fachjury hat aus rund 200 Bewerbungen zehn Schweizer Technologie-Start-ups für das Förderprogramm Venture Leaders Technology 2026 ausgewählt. Die ausgewählten Firmen reisen im April im Rahmen einer Roadshow durch das Silicon Valley, um ihr internationales Wachstum zu beschleunigen, wie der Organisator Venturelab mitteilt. Dieser führt das Programm in Zusammenarbeit mit DPD, EPFL, ETH Zürich, Kellerhals Carrard, Rothschild & Co sowie dem Kanton Waadt durch. 

Seit 2006 stellt Venturelab die Schweizer Start-up-Nationalmannschaft für Roadshows in verschiedenen Technologiezentren zusammen. Auf dem Programm stehen Treffen mit Branchenführern, Pitch-Sessions vor Investoren sowie Workshops. Die diesjährigen Unternehmen sind in Bereichen wie Batterieproduktion, autonome Mobilität, KI-gestützte Software, Authentifizierung und Photonik tätig.

Folgende zehn Start-ups bilden die diesjährige Auswahl:

  • 8inks aus Zürich entwickelt eine patentierte Beschichtungstechnologie für Batteriehersteller. Sie soll das gleichzeitige Auftragen mehrerer Schichten in einem Durchlauf ermöglichen und die Beschichtungsgeschwindigkeit um das Zehnfache steigern.
  • Avientus aus Zürich arbeitet an einer automatisierten, drohnenbasierten Logistiklösung für B2B-Lieferungen. Das System zielt darauf ab, betriebliche Abläufe zu optimieren und Kosten zu reduzieren.
  • Benetics aus Zürich entwickelt eine Softwareplattform für die Bauindustrie, die Prozesse vereinfachen und die Zusammenarbeit zwischen Projektbeteiligten verbessern soll.
  • Besso aus Bern bietet eine Plattform für Echtzeit-Transparenz über regulatorische Anforderungen in Lieferketten, um das Compliance-Management zu unterstützen.
  • Futurae Technologies aus Zürich stellt eine Authentifizierungslösung her, die Unternehmenskunden vor Phishing und Onlinebetrug schützen soll.
  • Loxo aus Bern entwickelt eine autonome Fahrsoftware für Nutzfahrzeuge im urbanen kommerziellen Einsatz.
  • Matis aus Neuenburg bietet eine KI-gestützte Imaging-Plattform zur Analyse der Materialbeschaffenheit für industrielle Anwendungen.
  • Novoviz aus Neuenburg entwickelt Single-Photon-Computing-Engines für hochsensitive Anwendungen. Diese sollen Geschwindigkeit mit minimaler Datenlast kombinieren.
  • Reshape Systems aus dem Kanton Waadt nutzt generative KI, um Risikoanalysen in Zertifizierungsprozessen zu optimieren und Entwicklungszyklen zu verkürzen.
  • Talpa Inspection aus Zürich entwickelt Lösungen zur Korrosionsinspektion von schwer zugänglichen, beschichteten Metallstrukturen.

 

An der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas haben übrigens drei Spin-offs der Empa neue Hardware gezeigt und damit für Aufsehen gesorgt - mehr dazu lesen Sie hier

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