Interview mit Chris Keller, General Manager Austria & Switzerland, AWS

Der neue AWS-Schweiz-Chef über Channel-Challenges, Start-up-Spirit und Apple

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von Coen Kaat

Seit diesem Frühling steht Amazon Web Services (AWS) in der Schweiz und Österreich unter neuer Führung. Chris Keller übernahm die Leitung kurz nach der Eröffnung der ersten Schweizer Infrastrukturregion. Im Interview spricht Keller über die Vorteile dieser Region, Parallelen zwischen Apple und AWS sowie über seine Passion für das B2B-Umfeld.

Chris Keller, General Manager Austria & Switzerland bei AWS. (Source: Netzmedien)
Chris Keller, General Manager Austria & Switzerland bei AWS. (Source: Netzmedien)

Wie verlief die Stabübergabe von Yvonne Bettkober zu Ihnen?

Chris Keller: Der Wechsel verlief sehr gut. Yvonne und ich hatten zu dem Zeitpunkt schon seit über drei Jahren zusammengearbeitet und waren ein eingespieltes Team. Zudem war ich auch bereits Teil des Führungsteams und konnte den Kurs des Unternehmens zuvor schon mitprägen. So konnten wir eine vollumfängliche Kontinuität während der Übergabe sicherstellen. Diese Kontinuität ist mir sehr wichtig. Die Mitarbeitenden, die Partner und auch die Kunden sollen stets auf ihren bestehenden Beziehungen mit AWS weiter aufbauen können – unabhängig davon, wer gerade auf dem Chefsessel sitzt.

Was für Stärken bringen Sie in diese Position ein?

Meine Neugier ist wohl eine meiner grössten Stärken. Ab einem gewissen Alter und Reifegrad kann es vorkommen, dass man sich auf dem aktuellen Stand ausruht und sagt: «Ich weiss eigentlich schon alles». Erfahrung ist natürlich sehr wichtig für so einen Job. Aber es ist auch wichtig, diese Erfahrung wieder in Frage stellen zu können und sich so für neue Themen zu öffnen. Falls nötig, muss man dabei auch die eigene Komfortzone verlassen. Nur so entwickelt man sich weiter; und nur so erreicht man neue Höhen, die man zuvor noch nicht erreichen konnte. Das ist übrigens auch einer der Führungsgrundsätze hier bei AWS: Learn and be curious.

Was war das Erste, das Sie als Schweiz-Chef offiziell getan haben?

Meine erste offizielle Amtshandlung war die zeremonielle Eröffnung des neuen Kundenbereichs hier in den Räumlichkeiten beim Mythenquai im Mai. Da habe ich sogar ganz feierlich mit einer Schere ein Band zerschnitten.

Was ist das für ein Kundenbereich?

Dieser neue Kundenbereich ist eine Co-Innovation und Co-Creation-Zone, die wir zusammen mit unseren Kunden und Partnern nutzen. Wir sind damit gut gestartet: Wir durften schon verschiedene Kunden-, Industrie- und Transformationsforen hier veranstalten. Ausser Kundenanlässe nutzen wir den Raum auch zum Beispiel für Community-Events für Entwickler.

Das verbindende Element zwischen Apple und AWS ist meine Passion für das ­B2B-Umfeld.

Bevor Sie zu AWS gewechselt sind, waren Sie zwei Jahre für Apple tätig. Das scheint mir eine völlig andere Welt zu sein, oder war der Schritt doch nicht so gross?

Der Schritt von Apple zu AWS war in der Tat nicht so gross – jedenfalls nicht für mich. Bei Apple war ich Country Manager für den B2B-Bereich. Die Schweiz ist übrigens eines von neun Ländern, in denen Apple ein B2B-Team aufgebaut hat. Bei Apple ging es damals – genauso wie es dann auch bei AWS der Fall war – darum, die Sales- und die Partnerbetreuungsteams aufzubauen. Das verbindende Element zwischen den beiden Firmen ist also meine Passion für das B2B-Umfeld. Es reizt mich, Unternehmen auf ihrem Weg zur Digitalisierung zu begleiten. Diese Leidenschaft habe ich schon seit einiger Zeit und sie wird mich gewiss auch noch lange begleiten.

Und was reizte Sie daran, zu AWS zu wechseln?

Bei AWS spürt man noch immer diesen für Start-ups typischen Pioniergeist. Diesen Start-up-Spirit sieht man überall bei AWS – von Seattle bis zum Mythenquai. Damit einher geht eine Innovationsfähigkeit und Agilität, die man von so einer grossen Firma vielleicht nicht erwartet. Das fasziniert nicht nur mich: Auch unsere Kunden wollen aus genau diesem Grund mit uns zusammenarbeiten. Denn wir liefern ihnen nicht nur Begeisterung, sondern auch Resultate.

Was zeichnet diese Start-up-Mentalität aus?

Wir engagieren uns sehr stark für unsere Kunden. Das ist ebenfalls eines unserer Führungsprinzipien: die Customer Obsession. Wir wollen wirklich verstehen, was sie antreibt, was sie brauchen und wie wir ihnen dabei helfen können – egal ob es ein Weltkonzern oder ein Start-up ist. Zudem pflegen wir unsere Agilität; dazu gehört es, den Mut zu haben, zu scheitern. Das sieht man etwa bei unseren internen Initiativen. Manche funktionieren sehr gut, andere nicht. Aber in beiden Fällen lernen wir etwas dazu. Wir haben es uns zudem auf die Fahne geschrieben, diese Mentalität auch bei Schweizer Unternehmen zu fördern. Wir ermutigen sie, auch mal keine 100-prozentige Erfolgsrate zu erwarten, sondern Fehler zuzulassen. Daraus kann man lernen und das Gelernte für die nächsten Iterationen nutzen. So wollen wir Schweizer Unternehmen dabei unterstützen, innovativer, resilienter und wettbewerbsfähiger zu werden.

Sie stiegen vor etwa drei Jahren bei AWS als Head of Enterprise ein, zunächst für die Schweiz und später für die Schweiz und Österreich. Hatten Sie da schon Aspirationen, den Laden zu übernehmen?

Nein, ich war schon ziemlich erfüllt mit meinen Aufgaben und Verantwortungen in den vergangenen drei Jahren. Die Chance, den ganzen Vertrieb in den Enterprise- und ISV-Segmenten aufzubauen, empfand ich bereits als eine einmalige Chance. Und dann bot sich mit der Leitung der Schweizer Niederlassung erneut eine einmalige Gelegenheit. Diese Organisation mit diesem Team zu führen, ist ein Privileg.

Welche Ziele haben Sie sich als Schweiz-Chef von AWS gesetzt?

Über meine Ziele könnte ich stundenlang reden (lacht)! Denn wir haben hohe Ambitionen.

Was sind die wichtigsten Punkte?

Wir befassen uns intensiv mit Fragen wie: Wie können wir Innovationen in den Markt bringen und sie skalieren? Welchen Beitrag können wir zur Schweiz leisten? Wie können wir unser Team weiterentwickeln? und natürlich auch Was können wir mit generativer KI erreichen?

Die Infrastrukturregion in Zürich wird 16 Milliarden Franken zum BIP der Schweiz ­beitragen.

Können Sie auf diese Punkte noch etwas näher eingehen? Welchen Beitrag leistet AWS zur Schweiz?

Vergangenen November haben wir die neue Infrastrukturregion in Zürich angekündigt. Unterdessen läuft das Angebot. Dahinter steckt eine signifikante Investition in der Schweiz. Auf der finanziellen Seite reden wir hier von 5,9 Milliarden Franken über die nächsten 15 Jahre. Dieses Geld fliesst in den Bau, den Unterhalt und den Betrieb der Region. In derselben Zeit wird die Region zudem etwa 16,3 Milliarden Franken zum Bruttoinlandsprodukt der Schweiz beitragen. Wir denken dabei auch an die Fachkräftesituation: Wir schätzen, dass unsere Investitionen bis zum Jahr 2036 jährlich durchschnittlich mehr als 2500 Vollzeitarbeitsplätze bei externen Unternehmen in der Schweizer Lieferkette für Rechenzentren unterstützen werden. Arbeitsplätze zu kreieren, ist aber nur eine Seite der Medaille. Schliesslich muss man die benötigten Fachkräfte auch ausbilden.

Was machen Sie im Ausbildungsbereich?

AWS investiert viel in den Aufbau von Talenten und Know-how. Wir arbeiten beispielsweise mit dem Berufsverband ICT-Berufsbildung Schweiz zusammen und gestalten die Cloud-Module im Lehrgang Informatik. Ausserdem haben wir das «re/Start»-Programm lanciert. Es soll vor allem Arbeitssuchenden oder Unterbeschäftigten den Einstieg in die Cloud-Branche erleichtern. Dieses Programm führen wir zusammen mit Powercoders in Zürich und Powerhouse in Lausanne durch.

Sie erwähnten bei den Zielen die künstliche Intelligenz. Wie wichtig ist das Thema für AWS?

Das Thema ist für unsere Kunden sehr wichtig. Generative KI befindet sich zwar noch ganz am Anfang eines langen Rennens – ähnlich wie in den Anfängen des Internets. Aber der Einfluss, den die KI auf die Art und Weise haben wird, wie wir arbeiten, scheint schon jetzt sehr gross. Amazon bietet mit Titan ebenfalls ein Large Language Model (LLM) an. Dieses fusst auf der Erfahrung, die wir in den vergangenen 25 Jahren gesammelt haben. Aber es gibt noch viele weitere Modelle wie etwa Anthropic, AI21labs oder Stability.ai. Wir wollen den Zugang zu diesen verschiedenen Modellen demokratisieren. Von dieser Auswahl und Flexibilität werden letztlich die Kunden profitieren. So können sie nämlich vergleichen und prüfen, welches Modell und welche Technologie am besten zu ihren Bedürfnissen passt und folglich die besten Resultate liefern dürfte.

Wie sieht Ihre Channelstrategie für die Partner aus?

Unsere Partner sind für uns zentral und wir wollen hier klar weiter skalieren. Dabei wollen wir – das ist mir wichtig zu sagen – das Geschäft zusammen mit unseren Partnern ausbauen, damit wir gemeinsam wachsen können.

Wie zufrieden sind Sie mit der Schweizer Partnerlandschaft?

Die Partner ermöglichen das aktuelle und das zukünftige Wachstum des Unternehmens. Somit sind sie für uns von zentraler Bedeutung. Wir haben derzeit über 150 Partner in der Schweiz, die eine ganze Bandbreite von unterschiedlichen Spezialisierungen abdecken. Einige fokussieren sich auf Analytics, andere auf die Infrastruktur. Wir sind hier also gut aufgestellt. Wir wollen aber noch wesentliche qualitative Schritte machen.

Was meinen Sie damit?

Unsere Kunden wollen gut beraten werden und entsprechend erwarten sie ein tiefes Know-how von unseren Partnern, wenn es etwa um unsere Cloud-Services geht. Wir haben allerdings mehr als 200 solcher Dienste, und jedes Jahr stellen wir zahlreiche Neuigkeiten vor. Für unsere Partner ist dies eine Herausforderung.

Wir wenden den ­Customer-Obsession-­Ansatz auch auf ­unsere Partnerlandschaft an.

Wie unterstützen Sie die Partner dabei, diese Heraus­forderung zu meistern?

Indem wir den Customer-Obsession-Ansatz auch auf unsere Partnerlandschaft anwenden. Wenn wir ein Kundenproblem anpacken, machen wir uns zunächst Gedanken darüber, was wirklich das Problem ist und wie man es möglichst rasch beheben kann. Und so gehen wir auch bei den Partnern vor. Wir wollen richtig verstehen, was ihre Bedürfnisse sind und wie wir diese bestmöglich adressieren können. Das Resultat ist die Partner-First-Initiative, die wir Anfang Juni in der Schweiz und Österreich lancierten. Mit dieser Initiative fügen wir dem globalen Partnerprogramm einen Schweizer Akzent hinzu.

Und was sind die Bedürfnisse der Schweizer Partner?

Wir sahen, wie wichtig es hierzulande ist, die Partner möglichst früh im Sales-Zyklus an die Hand zu nehmen und sie bei Projekten mit einzubeziehen – sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Kunden. Dank dieses Learning-on-the-Job-Ansatzes können die Partner mit den Projekten mitwachsen. Die Partner können ihr Fachwissen vertiefen und die Kunden wiederum erkennen den Mehrwert der Partner. Das bedingt natürlich einen guten Wissenstransfer und vor allem auch: Qualität, Qualität, Qualität. Denn die Qualität ist es, die letztlich den Kunden überzeugt.

Was passiert mit den Partnern, die keine Qualität abliefern können?

Diesen Partnern würden wir natürlich helfen, die notwendige Qualität zu erreichen.

Bei Ihrer Zielsetzung legen Sie auch einen Fokus auf die ­Mitarbeitenden. Was machen Sie, um das Team weiterzu­entwickeln?

Die Teamentwicklung ist enorm wichtig. Ich habe hier Schwerpunkte in den Bereichen Diversität und Inklusion gesetzt. Unsere Bemühungen führten schon zu zwei Ergebnissen. Erstens erhielt AWS das «Swiss LGBTI-Label»  – darauf sind wir sehr stolz. Das Label ist ein Qualitätssiegel für Unternehmen, die sich für die Gleichberechtigung von LGBTI-Personen im eigenen Betrieb einsetzen. Und zweitens unterzeichnete AWS die Absichtserklärung von Advance zur Gleichstellung der Geschlechter in der Schweizer Wirtschaft. Konkret geht es darum, dass bis 2030 Frauen auf allen Stufen – inklusive des Managements – mindestens 30 Prozent der Belegschaft ausmachen sollen.

Wie würden Sie andere Unternehmen ermutigen, diesem ­Beispiel von AWS zu folgen?

Für mich sind solche Massnahmen ein Muss. Diverse Teams sind wesentlich produktiver. Und je mehr unterschiedliche Gesichtspunkte man im Team zusammenbringt, desto besser kann man auch die eigenen Kunden verstehen. Es ist mir aber auch persönlich wichtig. Denn mit solchen diversen Teams macht es mir wirklich Spass, jeden Tag zusammenzuarbeiten. Ich kann deshalb nicht genug sagen, wie wichtig solche Schwerpunkte bei der Teamentwicklung sind.

Chris Keller, General Manager Austria & Switzerland bei AWS. (Source: Netzmedien)

Chris Keller, General Manager Austria & Switzerland bei AWS. (Source: Netzmedien)

Wie wichtig ist der Schweizer Markt für AWS?

Die Schweiz ist ein sehr attraktiver Standort - nicht nur aufgrund der internationalen Firmen, die hier ihren Sitz haben. Gewisse Grossunternehmen wie Roche oder Novartis begannen schon früh damit, die Cloud zu nutzen. Das dadurch generierte Wachstum half dabei, die Schweiz intern auf die Karte zu setzen. Und in den Innovationsindexes von WEF und Co. belegt die Schweiz in der Regel einen Rang unter den Top 3. Entsprechend bereitet die Schweizer Start-up-Szene viel Freude. Institutionen wie die ETH und die EPFL erhöhen die Standortattraktivität zusätzlich, da sie sehr gut ausgebildete Fachkräfte auf den Markt bringen. Und quasi als Bonus obendrauf bietet die Schweiz als Wohnort auch eine sehr hohe Lebensqualität. Es passt also alles schön zusammen.

Arbeiten Sie viel mit Schweizer Start-ups zusammen?

Wir sehen uns als Förderer und Bindeglied von Start-ups. Und Start-ups wiederum leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Schweiz. Die hiesigen Start-ups decken von Pharma bis Fintech die unterschiedlichsten Bereiche ab und verändern so, wie wir arbeiten und leben. Wir investieren daher viel in Trainings und Förderprogramme, um Jungunternehmen zu unterstützen. Zu den Firmen zählen beispielsweise die ETH-Spin-offs Anybotics, Planted und Verity. Es ist ein Privileg und eine Freude, mit diesen Unternehmen zusammenzuarbeiten und zu sehen, wie sie sich entwickeln und wie sie wachsen.

Ein Start-up wie Planted, das Fleischalternativen auf Basis von Erbsenprotein herstellt, scheint aus einer ganz anderen Sphäre zu kommen als AWS. Wie profitiert so ein Start-up von einer Zusammenarbeit mit AWS?

Unternehmen, die heutzutage loslegen, beginnen nicht mehr mit einer On-Premises-Infrastruktur. Stattdessen starten sie mit einem Geschäftsprozess, der in der Cloud abgebildet wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Unternehmen Drohnen, Roboter, Nahrungsmittel oder Apps entwickelt. So sparen sich diese Jungunternehmen hohe Upfront-Kosten für eine Infrastruktur und sind entsprechend viel freier, da sie nicht gebunden sind. Sie können ganz einfach etwas ausprobieren. Klappt es nicht, können sie ihre Geschäftsprozesse anpassen und es erneut probieren. Und wenn sie Kunden gewinnen, können sie ihre Prozesse entsprechend skalieren.

Seit dem 1. September gilt in der Schweiz ein neues Datenschutzgesetz (DSG). Wie hat sich die Revision auf die Geschäfte von AWS ausgewirkt?

Die Änderungen überraschten uns nicht. Wir hatten uns schon früh mit den Änderungen am europäischen Datenschutzgesetz (EU-DSGVO) auseinandergesetzt und unsere Dienstleistungen so zur Verfügung gestellt, dass sie EU-DSGVO konform genutzt werden können. Nach Prüfung der vorgesehenen Änderungen am DSG stellten wir fest, dass wir grundsätzlich schon gut gerüstet waren. Wir haben die bereits bestehenden datenschutzrechtlichen Bedingungen mit einem spezifischen Schweizer Addendum ergänzt, um auf die neuen spezifischen Anforderungen des DSG Rücksicht zu nehmen. Wenn Schweizer Unternehmen einen Service von AWS nutzen, können sie sicher sein, dass der AWS Service DSG-konform genutzt werden kann und die Bestimmungen des DSG mitberücksichtigt. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.


Persönlich: Chris Keller ist General Manager Austria & Switzerland bei Amazon Web Services (AWS). Zuvor war er drei Jahre lang Head of Enterprise, Digital ­Native Business & Independent Software Vendors bei AWS. Bevor Keller zu AWS kam, war er rund zwei Jahre bei Apple als Enterprise Country Manager. Davor arbeitete er ab 2001 in verschiedenen führenden Rollen bei HP und anschliessend HPE. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder und geht in seiner Freizeit gerne ­joggen. (Source: AWS)

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