Facebook wird am Arbeitsplatz am meisten blockiert
Das Thema wird heiss und kontrovers diskutiert: Sollen Mitarbeiter während der Arbeitszeit Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing, Twitter und Co. haben oder nicht? Wo liegt der Nutzen, was sind die Gefahren? Ob aus Angst, Unwissenheit oder weil es Geschäftspolitik ist: Immer mehr Firmen und Behörden limitieren den Zugang zu Social Media für Mitarbeiter und begründen ihr Vorgehen mit «verplemperter » Arbeitszeit, übermässiger Netzwerkbelastung und allgemeinen Sicherheitsbedenken.
In der aktuellen, nicht repräsentativen Online-Umfrage unseres Schwestermagazins Netzwoche wollten wir wissen, wie die Situation in Schweizer KMU aussieht: Was lassen Unternehmen zu, was wird blockiert? Und: Was sagen Mitarbeiter zum Thema Social Media? Welche Plattformen möchten sie am Arbeitsplatz nutzen?
Hitparade der Unterdrückten
Die Auswertung der Frage «Ist der Zugang zu bestimmten Online-Diensten in Ihrem Unternehmen erlaubt, grundsätzlich verboten oder technisch blockiert?» ergibt sich folgendes Bild: Im Durchschnitt arbeiten nur knapp 13 Prozent der Antwortenden in Unternehmen, in denen der Zugang zu Onlinediensten verboten oder blockiert ist. Am häufigsten, nämlich 26 Prozent, unterdrücken Unternehmen den Zugang zu Facebook, 21 Prozent der Unternehmen unterbinden Skype, knapp 20 Prozent gewähren keinen Zugriff auf Youtube. 16 Prozent der Unternehmen haben Gamestar auf der Liste der blockierten URL.
Bei den Präferenzen der Mitarbeiter sieht es so aus: Fast 82 Prozent der Befragten wollen Xing für die Pflege ihrer beruflichen Kontakte nutzen. Ebenso viele wünschen sich Zugang zu Doodle, um etwa Termine zu koordinieren oder eine Auswahl zu treffen. Twittern am Arbeitsplatz wollen knapp 72 Prozent der Befragten. Videos über Youtube zu schauen, interessiert 70 Prozent der Antwortenden; fast gleich viele wollen Facebook am Arbeitsplatz nutzen.
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