Paul Cormier folgt auf Jim Whitehurst

Red Hat ernennt Technologiechef zum CEO

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Red Hat befördert Paul Cormier zum CEO und President des Open-Source-Anbieters. Cormier folgt auf Jim Whitehurst, der zur Mutterfirma IBM wechselt und Red Hat in einer anderen Funktion erhalten bleibt.

Paul Cormier, CEO und Präsident, Red Hat (Source: Geoff Wood)
Paul Cormier, CEO und Präsident, Red Hat (Source: Geoff Wood)

Red Hat hat einen neuen CEO und President. Paul Cormier tritt die Nachfolge von Jim Whiehurst an. Er leitet das Softwareunternehmen seit dem 6. April 2020, wie das Unternehmen mitteilt.

Jim Whitehurst wurde zuvor zum President von IBM ernannt. Lesen Sie hier mehr darüber.

Paul Cormier ist seit 2001 für Red Hat tätig. Zuvor leitete er über zwölf Jahre lang die Abteilung Products and Technologies, wie seinem Linkedin-Profil zu entnehmen ist. Cormier ist verantwortlich für wichtige Strategieänderungen und die Erweiterung des Firmenportfolios, sowohl bei den Produkten als auch bei den Dienstleistungen.

Weitere Leistungen sind die Umstellung auf Red Hats Enterprise-Linux-Plattform und die Umsetzung des Abonnementmodells, wie es weiter heisst. Cormiers Vorstellung einer offenen hybriden Cloud findet sich heute in Red Hat Openshift wieder und brachte eine Partnerschaft mit Microsoft.

Ein bewährter Anführer

Für Jim Whitehurst ist Paul Cormier die "natürliche Wahl" für die Position des CEOs. Er bezeichnet ihn als treibende Kraft hinter der Produktstrategie von Red Hat. Ausserdem hätte sich Cormier in fast zwei Jahrzehnten als Anführer bewährt.

Whitehurst bleibt Red Hat in der Position des Vorsitzenden erhalten und folgt damit auch Arvind Krishna - dem heutigen CEO von IBM. Lesen Sie im Interview mit Jim Whitehurst, wie sich Red Hat zu einem der bedeutendsten Open-Source-Anbieter gewandelt hat.

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