Kodak: reduce to the max
Kodak hofft, nach dem Verkauf seines Tafelsilbers das Insolvenzverfahren verlassen zu können. Der Fotopionier schreibt erstmals seit langer Zeit wieder einen Gewinn.
Nachdem Fotopionier Kodak in den vergangenen Monaten das Geschäft mit Diafilmen, Kameras und Druckern aufgab, hat er nun auch das traditionsreiche Filmgeschäft für 2,8 Milliarden Dollar verkauft. Käufer der Fotofilme für Papierabzüge ist der britische Pensionsfonds, der grösste Gläubiger des Unternehmens, wie die Handelszeitung schreibt.
Kodak scheint auf gutem Weg, das Insolvenzverfahren im kommenden dritten Quartal verlassen zu können. Laut Kodak sollen Gläubiger, die 2,7 Milliarden Dollar ungesicherte Schulden halten, Wertpapiere des Unternehmens erhalten.
Durch die Verkäufe konnte Kodak erstmals seit langer Zeit im ersten Quartal des Jahres gemäss Geschäftsbericht wieder einen Gewinn von 283 Millionen Dollar schreiben. Der Umsatz schrumpfte jedoch um 9 Prozent auf 849 Millionen Dollar. Kodak versucht sich künftig als Druckspezialist für Firmenkunden.
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