Gigaset im Umbruch
Gigaset hat die Verluste im dritten Quartal verringern können. Der Telefonhersteller will sich mit einem Sparkurs gesundstossen und drängt auf den Smartphone- und Tabletmarkt.
Gigasets Abwärtstrend scheint vorerst vorbei. Zwar hat der Telefon-Hersteller auch im dritten Quartal einen Verlust verbuchen müssen, dieser fällt aber wesentlich moderater aus als noch zuvor. Endete das Vorjahresquartal noch mit einem Verlust von rund 13 Millionen Euro, betrug das Minus diesmal 3,8 Millionen Euro.
Negativ bleibt aber die Umsatzentwicklung. Gigaset kämpft wie auch andere Hersteller von klassischen Schnurlostelefonen mit einem schrumpfenden Markt, dem Smartphones zu schaffen machen. Gigasets Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahresquartal von 90 Millionen Euro auf 76,6 Millionen Euro.
Gigaset, einst zum Siemens-Konzern gehörend, fand Ende September mit Goldin Fund des chinesischen Investors Pan Sutong einen neuen Anteilseigner. Dieser will mit dem Einstieg in den Smartphone- und Tablet-Markt die Wende für Gigaset schaffen, wie Heise berichtet. Gigaset stellt mittlerweile aber auch Produkte für das vernetzte Zuhause her.
Gigaset-Vorstandschef Charles Fränkl will den Umbau des Konzerns vorantreiben. Der Sparkurs soll im nächsten Jahr voll wirken. Fränkl erklärt: "Die nach wie vor herausfordernde Marktentwicklung des Kerngeschäfts unterstreicht, wie notwendig das Effizienzprogramm ist. Mit der Umsetzung kommen wir schnell und gut voran."
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