Switch-Geschäft wächst langsam
Der Switch-Markt ist im ersten Quartal dieses Jahres kaum gewachsen. Wachstumstreiber waren 10- und 40-GbE-Switche. Cisco bleibt Marktführer. Doch HP und Juniper holen auf.
Im ersten Quartal dieses Jahres wurden Switche auf Level-2 und Level-3 im Wert von 5,2 Millarden US-Dollar ausgeliefert. Ein Plus von 0,4 Prozent. Die grösste Nachfrage verzeichneten die Hersteller mit einem Wachstum von 11,4 Prozent aus den Ländern Lateinamerikas. In Europa sank die Nachfrage hingegen um 0,5 Prozent, in den USA sogar um 1,2 Prozent, wie IDC berichtet.
Wachstumstreiber 10- und 40-GbE-Switche
Auf technischer Ebene waren insbesondere 10-Gb-Ethernet-Switche und 40-Gb-Ethernet-Switche gefragt. Sie seien die Wachstumsmotoren, erklärte IDC-Analyst Rohit Mehra. Der Umsatz mit 10-Gb-Modellen stieg im Jahresvergleich um 8,1 Prozent, während die Absätze um über 25 Prozent in die Höhe schnellten. Die Hersteller lieferten 4,9 Millionen Geräte im Wert von 2 Milliarden Dollar aus.
Die 40Gb-Modelle erlangen zunehmend an Bedeutung. In den ersten drei Monaten dieses Jahres betrug das Marktvolumen 250 Millionen Dollar. 40Gb-Modelle sind, wie auch die 10-GbE-Modelle, bei Rechenzentrenprojekten gefragt.
Die Hersteller verzeichneten zudem eine stärkere Nachfrage von Kunden aus dem Provider-Umfeld. Dort wuchs der Markt um 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unternehmenskunden aus dem Enterprise-Bereich hielten sich hingegen mit Anschaffungen zurück, hier schrumpfte der Markt um 2,9 Prozent.
Verfolger holen auf
Marktführer Cisco büsste gegenüber dem Vorjahr 4,3 Prozent Umsatz ein. Dennoch bleibt der Hersteller mit der Golden Gate Bridge im Logo unumstrittenener Marktführer mit einem Anteil von 60,4 Prozent.
Die Nummer zwei, HP, konnte Boden gut machen und vereint nun 9,2 Prozent des Martkes auf sich. Juniper schliesst die Top-3 ab. Die Umsätze des Herstellers stiegen um 53,4 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
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