Der Ständerat will den Staatstrojaner
Der Ständerat hat der Revision des Bundesgesetzes betreffend der Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) zugestimmt. Der Gesetzesvorschlag muss nun noch im Nationalrat diskutiert werden. Die Piratenpartei hat allerdings bereits ein Referendum angekündigt.
Der Ständerat will, dass die Strafverfolgungsbehörden Computer mit Trojanern (Govware) befallen und die Internet-Telefonie abhören dürfen. Nachdem der Ständerat die Debatte erst vertagt hatte, stimmte er gestern der Revision des Bundesgesetzes betreffend der Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) zu. Die Abstimmung fiel mit 30 gegen 2 Stimmen bei 4 Enthaltungen deutlich aus.
Sollte der Gesetzesvorschlag im Juni auch im Nationalrat angenommen werden, wird die Piratenpartei versuchen, ein Referendum auf die Beine zu stellen. "Der Ständerat hat aus den Enthüllungen Edward Snowdens nichts gelernt", zitiert die Partei ihren Präsidenten Alexis Roussel. "Man kann keine sichere, innovative und gedeihende Gesellschaft bauen, indem man einen Überwachungsstaat schafft."
Über das BÜPF wurde im Vorfeld der Beratungen im Ständerat heftig diskutiert - die gesamte ICT-Branche votierte dagegen. Auch die Schweizer Telkos sind geschlossen gegen die Vorlage.
Zeitlupe enthüllt die internen Geheimnisse des Virtual Boys
Stilus listet Produkte von Sharp Display Solutions Europe
Agora Secureware erweitert Verwaltungsrat
Backbone befördert drei Mitarbeitende in die Geschäftsleitung
Telefonbetrüger missbrauchen Nummer des Luzerner Darmkrebsvorsorgeprogramms
Update: OpenAI testet Werbeanzeigen in ChatGPT
TD Synnex erweitert Design-Portfolio mit BricsCAD
Fortinet sagt, wie viel KI die Cyberabwehr braucht
Cent Systems und Originstamp präsentieren KI-gestützte Dokumentenanalyse