Digital Signage Special 2015

Media Solutions: "Angesagt sind spannende, interaktive und multimediale Produktinszenierungen"

Uhr | Aktualisiert

Wie wird sich die Digital-Signage-Branche in der Schweiz 2015 entwickeln? Daniel Regli, CEO Media Solutions, liefert Antworten.

Daniel Regli, CEO, Media Solutions (Quelle: Media Solutions)
Daniel Regli, CEO, Media Solutions (Quelle: Media Solutions)

Wie wird sich der Digital-Signage-Markt in der Schweiz aus Ihrer Sicht entwickeln?

DS-Systeme werden ein immer wichtigerer Bestandteil eines modernen, zeitgemässen und effizienten Medienmix. Erfolgreiche DS-Auftritte ermöglichen dem Kunden ein attraktives Einkaufs­erlebnis, sie begeistern, schaffen Emotionen und generieren willkommene Kaufimpulse. Dazu bedarf es aber mehr als einer simplen Screen-­Installation mit einem Endlos-Video. Erfolg versprechender sind da etwa POS-Installationen mit Kombinationen aus Video-Inhalten, Interaktivität und Lichtambiente.

Was müssen Fachhändler mitbringen, um mit Digital Signage erfolgreich zu sein?

Im Zentrum jedes geplanten DS-Projekts sollten die Kommunikationsbedürfnisse des Kunden stehen. Um diese Bedürfnisse nachhaltig und effizient abzudecken, bedarf es der Konsultation eines Profis. Um Kunden ein emotionales Einkaufserlebnis bieten zu können, sind neben einer spannenden Inszenierung am POS auch die professionell gefertigten Video-Inhalte von entscheidender ­Bedeutung.

Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit mit den Herstellern von Digital-Signage-Produkten?

Media Solutions arbeitet eng mit dem marktführenden Hersteller von Digital Signage Playern zusammen. Unsere Inputs an die F&E-Abteilung der Firma Bright Sign werden ernst genommen und sukzessive umgesetzt.

Haben Sie für 2015 eine neuartige Digital-­Signage-Lösung geplant?

Der Trend geht weg von altbackenen Installationen mit einem simplen Videoscreen. Angesagt sind spannende, interaktive und multimediale Produktinszenierungen. Mit unseren interaktiven ­Lösungen bieten wir Kunden die Möglichkeit, über Smartphones mit den Exponaten und dem Digital-­Signage-Screen zu interagieren. So lassen sich ­etwa Schaufensterpuppen um ihre Achsen drehen. Parallel dazu bekommen die Kunden auf dem Bildschirm weitere Kleidervarianten und Detailinformationen eingespielt. Das funktioniert, notabene auch nach Ladenschluss, durch das Schaufenster hindurch, sogar ohne APP-Installation.

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