SBB: "Die grösste Entwicklung der letzten Jahre war die LED-Technik"
Wie wird sich die Digital-Signage-Branche in der Schweiz 2015 entwickeln? Lukas Spengeler, Gesamtprojektleiter Modernisierung Generalanzeiger SBB, liefert Antworten.
In welchem Bereich und wofür setzen Sie Digital Signage ein?
Das aktuelle und zurzeit grösste Projekt im Bereich Digital Signage ist für die SBB die Ersetzung der mechanischen Generalanzeiger in den Bahnhöfen. Es kommen stetig bessere Technologien auf den Markt. Die grösste Entwicklung in den vergangenen Jahren war die LED-Technik. Sie hat im DS-Bereich klare Vorteile gegenüber anderen Technologien. Im Vergleich zu LCD oder TFT benötigen LED-Anzeigen viel weniger Strom. Ausserdem haben sie sich als sehr robust erwiesen: Die LED-Werbeboards im Bahnhof Bern sind trotz einer erwarteten Lebensdauer von zehn Jahren bereits seit zwölf Jahren ohne Einschränkungen im Einsatz.
Was erwarten Sie von Integratoren, die mit Ihnen ein DS-Projekt umsetzen wollen?
Bei der Ersetzung der Generalanzeiger stand bei der Beschaffung vor allem eine bessere Kundeninformation im Vordergrund. Den Zuschlag der öffentlichen Ausschreibung hat die Elektronikfirma Daktronics aus dem amerikanischen Brookings erhalten. Daktronics hat einen weltweiten Marktanteil bei LED-Boards von 40 Prozent. Sie ist auch führend bei vollintegrierten Lösungen und konnte herausragende Referenzen vorweisen. Ebenso war das Angebot preislich gegenüber den anderen Anbietern im Vorteil.
Was für Digital-Signage-Projekte haben Sie für 2015 geplant?
Bis Ende 2015 ersetzen die SBB in 17 Bahnhöfen alle Fallblattanzeiger durch grosse LED-Anzeigen. An drei weiteren Bahnhöfen werden die Fallblattanzeiger durch LED-Abfahrtsmonitore ersetzt. Zurzeit läuft der Pilotbetrieb im Bahnhof Neuchâtel.
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