Steg baut ab
Steg hat tiefgreifende Entscheidungen getroffen. Das Unternehmen entlässt zwölf Mitarbeiter und beruft einen neuen Geschäftsführer. Trotzdem baute es das Sortiment aus und erhöhte die Lieferfrequenz.
Steg Electronics ist im Umbruch. Wie der Computer- und Elektronikhändler mitteilt, entlässt er 12 seiner 170 Mitarbeiter aufgrund des ungenügenden Jahresendgeschäfts. Zu schaffen mache dem neu zur PCP.ch gehörenden Unternehmen auch das neue Jahr aufgrund des Eurokurses.
6 Entlassungen würden Mitarbeiter der Stadtluzerner Filiale in Littau betreffen, berichtet die Neue Luzerner Zeitung. Die übrigen sechs Entlassungen würden verteilt an mehreren Standorten erfolgen.
Als weitere Massnahme wird Lorenz Weber, Verwaltungsratspräsident der PCP.com-Gruppe neuer Geschäftsführer bei Steg. Sein Vorgänger Manfred Steinhardt bleibe dem Unternehmen in beratender Funktion erhalten. Zusätzliche Schritte zur Verbesserung des Geschäftsverlaufs würden geprüft.
Durch die Übernahme baute Steg das Onlineangebot seit März um den Faktor 50 auf 250'000 Artikel aus mit Produkten aus anderen Sortimenten. So bietet Steg in seinem Onlineshop neben Elektronikprodukten auch Artikel aus den Bereichen Haushalt, Garten oder Spielwaren. Zudem erhöhte das Unternehmen die Lieferfrequenz. Online bestellte Artikel könnten Kunden am nächsten Tag in einer der 17 Steg-Filialen abholen.
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