Foxconn zieht es nach Indien
Foxconn will bis zu zwölf neue Fabriken in Indien bauen. Die Investitionen belaufen sich auf 5 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen reagiert damit auf einen Arbeitermangel und steigende Löhne.
Der auf der Insel Taiwan beheimatete Zulieferer Foxconn baut sich ein neues Standbein in Indien auf. Am 8. August unterschrieb der Konzern mit dem indischen State Chief Minister Devendra Fadnavis einen Vertrag für den Bau von mehreren Fabriken im Land.
Insgesamt plant Foxconn bis zu zwölf Fabriken in Indien zu bauen. Das Investitionsvolumen liegt bei 5 Milliarden US-Dollar bis ins Jahr 2020. Auf einer Pressekonferenz versprach Fadnavis, dass mindestens 50'000 neue Stellen in Indien geschaffen werden sollen.
Gegenüber PCWorld nannte Foxconn CEO Terry Gou (郭台銘) fehlende Fachkräfte in China als Grund für die neuen Fabriken. Denn die Tätigkeit bei Foxconn sei für junge Chinesen immer weniger attraktiv. Zudem sind die Löhne deutlich gestiegen. Laut dem Portal Sina stieg der Durchschnittslohn in den Jahren 2004 bis 2014 von 4,35 auf 12,47 Dollar am Tag. Neben Indien plant Foxconn weitere Fabriken in Indonesien.
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