Mit Axis in den Gefahrenbereich
Axis hat seine ersten explosionsgeschützten Kameras gefertigt. Dank Edelstahlgehäuse eines Spezialisten sollen sie in der Schwerindustrie zum Einsatz kommen.
Eisen Stein und Marmor bricht, aber die neuen IP-Kameras von Axis Communications nicht. Sie sollen selbst Explosionen standhalten. Wie Axis mitteilt, hat das Unternehmen erstmals Modelle vom spezialisierten Unternehmen Oxalis in ein Edelstahlgehäuse verpacken lassen. Diese erfüllen mehrere Standards für Gefahrenbereiche (ATEX, IECEx und cLCus).
Der Gehäuseaufbau der Kameras verhindere, dass Funken oder Explosionen in der Kamera nach aussen treten und Gase oder Staub in der Umgebungsluft entzünden könnten. Zusätzlich lassen sie sich mit explosionsgeschütztem Zubehör wie Wandhalterungen, Mastspitzenhalterungen oder Druckwasser-Waschtank ausstatten.
Die Fixed-Netzwerkkamera XF40-Q1765 und die PTZ-Netzwerkkamera XP40-Q1765 (mit 360-Grad-Rundumsicht) sollen sich für die Videoüberwachung von Gefahrenbereichen in der Schwerindustrie eignen. Etwa in der Öl- und Gasindustrie. Axis verspricht ferner eine aussergewöhnliche Bildqualität (1080p) und Farbtreue.
Die Kameras unterstützen die Videoverwaltungssoftware von Axis Camera Station und vom Axis-ADP-Programm. Für die Integration in Kamerasysteme unterstützen sie auch die Axis Camera Application Plattform und Onvif.
Beide Modelle sind ab dem vierten Quartal zu UVPs von rund 7000 respektive rund 17500 Euro erhältlich. In der Schweiz führen die Distributoren Alltron, Anixter Switzerland, Ingram Micro, Tech Data (Schweiz) und Videor E. Hartig die Produkte von Axis.
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