Mehr Risikokapital für Schweizer Start-ups
Eine Stiftung gibt Schweizer Start-ups neue Perspektiven. Sie heisst Pro Zukunftsfonds Schweiz und hat sich zum Ziel gesetzt, Jungunternehmen mit Risikokapital zu unterstützen.
Politiker und Wirtschaftsvertreter haben am 6. Oktober die Stiftung Pro Zukunftsfonds Schweiz gegründet. Die Stiftung soll es institutionellen Anlegern ermöglichen, Schweizer Start-Ups über mehrere Jahre zu finanzieren, schreibt Startupticker. Der Fonds investiert nur in Jungunternehmen an der Spitze des techonologischen Fortschritts, wie die Stiftung mitteilt.
Die Stiftung will einen Dachfonds mit einem Volumen von mehreren hundert Milionen Franken zur Verfügung stellen. Pensionskassen und Versicherungen haben damit laut Startupticker die Möglichkeit, Schweizer Start-ups mit Risikokapital zu versorgen.
Gemäss Startupticker verfügt die Schweiz über zu wenig Risikokapital und zu wenig ausgebildete Berater in diesem Bereich. Die Stiftung will die Ausbildung der Berater fördern und die Attraktivität der Schweiz für solche Intermediäre steigern.
Präsident des Stiftungsrats ist der FDP-Nationalrat Fathi Derder. Im Rat vertreten sind zudem Calvin Grieder von der Bühler-Gruppe, SP-Nationalrat Beat Jans, Karl Reichmuth von der Reichmuth Bank und Henri B. Meier, Initiant der Stiftung.
Produkte bis zur Marktreife bringen
Investiere der Kapitalgeber in ein Jungunternehmen, sei das Risiko hoch, sagt der Zukunftsfonds Schweiz. Werde aber in mehrere ausgesuchte Jungunternehmen investiert, verteile sich das Gewinn-/Verlustrisiko.
Beim Zukunftsfonds gehe es nicht nur um die Finanzierung, sondern auch um die Beratung und Betreuung von Jungunternehmen, sagt die Stiftung. Das Ziel der Stiftung sei es, die Start-ups so zu unterstützen, damit sich ihre Produkte bis zur Marktreife entwickeln können.
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