UBS setzt auf Microsoft Azure
Die UBS hat ihre Plattform für Risikomanagement in die Cloud von Microsoft verlegt. Die Bank erhofft sich damit mehr Sicherheit und Flexibilität. Sie will noch weitere Bereiche in die Cloud auslagern.
Banken und Finanzdienstleister könnten die Cloud nicht nutzen, hiess es noch vor ein paar Jahren. Sicherheit und Datenschutz seien ungenügend, die regulatorischen Anforderungen zu hoch und die Legacy-IT nicht totzukriegen.
Finanzinstitute entdecken die Cloud
Nun legen die Unternehmen ihre Skepsis aber langsam ab. Laut dem Marktforscher IDC nutzen mittlerweile rund 25 Prozent der europäischen Finanzinstitute private, öffentliche oder hybride Cloud-Angebote.
Dazu gehört jetzt auch die UBS. Die Bank hat angekündigt, geschäftskritische Technologien in Microsofts Public Cloud zu verfrachten.
Laut Microsoft Schweiz verfolgt die Bank mit der Nutzung von Azure folgende Ziele: Mehr IT-Sicherheit, mehr Flexibilität, mehr Wettbewerbsvorteile, Unabhängigkeit von veralteten Technologien und – natürlich – tiefere Kosten. Die UBS wolle ausserdem "neue Wege beim Einsatz digitaler Kanäle beschreiten" und die eigene Arbeitsweise auf den Prüfstand stellen, schreibt Microsoft in der Medienmitteilung weiter.
Der erste Schritt ist gemacht
Zu Beginn nutzt die UBS Azure für ihre Risikomanagement-Plattform. Diese fordere eine enorme CPU-Leistung und mache jeden Tag Millionen von Berechnungen.
Laut Microsoft stellt die Umstellung der Risikoplattform nur einen ersten Schritt dar. UBS und Microsoft suchten nach Möglichkeiten, noch "weitere Geschäftsanwendungen in die Azure-Cloud zu verlagern", heisst es weiter.
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