Stimmung in der ICT-Branche hellt sich auf
Allgemein ist die Stimmung in der ICT-Branche in der Schweiz deutlich gestiegen. Im Software-Segment sank sie jedoch überraschend stark. Die Branchen Consumer Electronics und Imaging/Printing/Finishing bleiben die Sorgenkinder im Swico ICT Index.
Die Stimmung in der ICT-Branche hat sich deutlich aufgehellt. Der Swico ICT Index stieg um 5,6 Punkte auf einen Wert von 105,3. Damit überschritt der Index wieder die Schwelle von 100 Punkten. Swico misst mit dem Index die Stimmung in der ICT-Branche und unterteilt auch nach verschiedenen Branchen. Der Index zeigt die Erwartungen der befragten Unternehmen für das vierte Quartal 2017 auf.
Deutliche Unterschiede in den Branchen
Den höchsten Indexwert verzeichnete das Segment IT-Services. Der Index stieg um 6,2 Punkte auf 116,5 Punkte. Den zweithöchsten Wert gab es im Segment Consulting mit 114,6 Punkten. Die Verluste aus dem Vorquartal wurden laut dem Bericht wieder aufgeholt.
Unerwartet deutlich sank die Stimmung im Segment Software. 7,2 Punkte ging hier der Indexwert zurück. Mit 103,9 Punkten ist er aber immer noch über dem Schwellenwert von 100 Punkten.
Deutlich erholte sich die Stimmung in die CE-Branche. Der Index stieg um 14,7 Punkte auf einen Wert von 96,5. Der Anstieg sei vor allem darin begründet, dass das Vorquartal ein Zweijahrestief dargestellt habe, schreiben die Autoren. Im Jahresvergleich liegt der Index 1 Punkt tiefer.
Auch unter dem Vorjahreswert bewegen sich die Erwartungen in der Branche Imaging/Printing/Finishing (IPF). Der Wert fiel 3 Indexpunkte niedriger aus. Die Stimmung ist mit 86,9 Punkten entsprechend schlecht.
Hauptprobleme bleiben die gleichen
In allen Branchen ist nach wie vor der Fachkräftemangel eines der grössten Probleme, wie es weiter heisst. Das Finden und Halten von Fachkräften bleibe schwierig. Auch seien Vakanzen schwer zu besetzen.
Der Margenzerfall belastet vor allem die CE- und IPF-Brance. Vor allem der Onlinehandel übe einen hohen Preisdruck aus. Gleichzeitig könnten die Betriebskosten nicht deutlich gesenkt werden. Als grösste technische und organisatorische Herausforderung wird die Digitalisierung gesehen.
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