Nachfrage nach AR- und VR-Brillen soll wieder anziehen
Nach einem schwachen Jahr 2017 soll die Nachfrage nach AR- und VR-Headsets 2018 wieder steigen und bis 2022 kontinuierlich wachsen. Gemäss Marktprognose wird unter anderem neue Hardware dazu beitragen.
Weltweite Auslieferungen von AR- und VR-Headsets sollen 2022 ein Volumen von fast 70 Millionen Einheiten erreichen. Dies prognostiziert das Marktforschungsunternehmen IDC. Knapp 10 Millionen seien es im Jahr 2017 gewesen. IDC erwartet bis 2022 ein durchschnittliches Jahreswachstum an Auslieferungen von rund 50 Prozent.
Der Markt sei 2017 leicht eingebrochen. IDC sieht als Grund dafür, dass weniger Smartphone-VR-Brillen ausgeliefert wurden, weil Hersteller sie nicht mehr zusammen mit ihren Handys verkauften.
Neue Hardware, ausgereifte Inhalte
Neue Hardware, die nicht an ein Smartphone gebunden ist, solle im VR-Markt unter anderem wieder für Aufschwung sorgen. Dazu zähle Facebooks Oculus Go und das HTC Vive Pro. Was AR anbelangt, habe der Erfolg von Lenovos vor kurzem veröffentlichtem Mirage-Headset gezeigt, dass auch in diesem Markt Luft nach oben sei.
Laut Jitesh Ubrani, Senior Research Analyst bei IDC, sind AR- und VR-Inhalte einerseits immer mehr ausgereift, und andererseits wird entsprechende Hardware für mehr Privat- und Firmenkunden zunehmend erschwinglich.
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