Auslieferungen von PCs steigen 2019 wieder
Laut Gartner sollen 2018 mehr Devices – das heisst PCs, Tablets und Smartphones – ausgeliefert werden. Gleichzeitig sollen Konsumenten mehr Geld für diese Geräte ausgeben. Ein Grund ist, dass sie immer teurer werden.
Nachdem globale Auslieferungen von Devices 2017 um 3 Prozent schrumpften, sollen sie 2018 wieder um 1,3 Prozent anziehen, schreibt Gartner in einer Mitteilung. Unter Devices versteht Gartner Desktop-PCs, Notebooks, Tablets und Mobiltelefone. Die Auslieferungen sollen 2018 ein Volumen von 2,3 Milliarden Geräten erreichen.
Nach Jahren des Niedergangs soll der PC-Markt wieder leicht zulegen. 2018 sollen 263 Millionen PC ausgeliefert werden. Für das Jahr 2019 erwartet Gartner einen leichten Anstieg auf 266 Millionen Einheiten. Wachstum gebe es vor allem in der Rubrik Ultramobiles (Premium), dies sind vor allem Laptops im höheren Preissegment. Bei traditionellen PCs soll der Abwärtstrend anhalten.
Die Ausgaben, die Konsumenten für Devices machen, sollen 2018 gesamthaft um 7 Prozent zunehmen. Grund dafür sei, dass die Geräte teurer würden. Die Preise stiegen 2017 durchschnittlich um 9,1 Prozent. Gartner prognostiziert für 2018 eine weitere Preissteigerung von 5,6 Prozent.
Wie Gartner weiter anmerkt, werden Konsumenten bis 2020 länger an ihren Mobiltelephonen festhalten, bevor sie ein neues anschaffen. Das Marktforschungsinstitut nennt geringfügige technologische Innovationen als Grund hierfür. Erst ab 2020 würden Konsumenten wieder häufiger ein neues Mobiltelephon kaufen. Gemäss Gartner ist die künstliche Intelligenz in Handys dann soweit ausgereift, dass Nutzern daraus ein Mehrwerte erwächst.
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