Umfrage zur Smartphone-Akku-Nutzung

Schweizer haben Angst vor leerem Akku

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Eine Studie zur Akkunutzung belegt die Schweizer Angst vor einem leeren Akku. Jeder Zweite lädt sein Smartphone deshalb fünf Mal täglich und nennt das Akkuladegerät seinen täglichen Begleiter. Im Falle eines leeren Akkus sind die Schweizer trotzdem nicht bereit, dafür ins Portemonnaie zu greifen.

Huawei hat eine Studie zum Smartphone-Akku in Auftrag gegeben. Die europaweit durchgeführte Umfrage zeigt auf, wie Nutzer mit dem Akku ihres Smartphones umgehen und beleuchtet auch das Nutzerverhalten in der Schweiz.

Jeder zweite Schweizer lädt sein Smartphone fünfmal pro Tag

Laut der Umfrage verlässt über die Hälfte (58 Prozent) der Schweizer Smartphone-Nutzer nur die Wohnung, sofern der Akku ihres Handys über 76 Prozent geladen ist. Vier von fünf Umfrageteilnehmern reicht dafür eine halbe Akku-Ladung aus.

Jeder Zweite traut seinem voll aufgeladenen Smartphone eine Akkulaufzeit von durchschnittlich 10 bis 24 Stunden zu, 15 Prozent der Befragten gehen von nicht mehr als 10 Stunden aus.

Die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie ihr Smartphone fünfmal täglich lädt. Fast ein Drittel führt stets ein Ladegerät und ein Viertel eine mobile Power Bank mit sich. Schweizer laden ihr Handy bevorzugt auf während sie schlafen oder fernsehen, während der Arbeit oder beim Kochen des Abendessens.

Schnelle Akku-Entladung stört am meisten

Unterschreitet der Akku.Stand die 5-Prozent-Marke, reagieren Schweizer laut Umfrage durchschnittlich mit folgenden Gegenmassnahmen: Am häufigsten aktivieren die Nutzer den Stromspar-Modus, danach deaktivieren sie Wi-Fi und Bluetooth. Als dritthäufigste Massnahme rufen Schweizer den Freund beziehungsweise die Freundin oder den Kollegen an, um ihnen den Missstand mitzuteilen. Immerhin 31 Prozent schalten das Handy prophylaktisch aus, um im Notfall Reststrom zu haben.

Schweizer stört am Handy-Akku die schnelle Entleerung (63 Prozent), gefolgt von niedrigen Akku-Ständen sowie dem Umstand, dass ihr Smartphone-Akku nicht einmal einen Tag reicht (jeweils 40 Prozent). 22 Prozent der Schweizer stören sich an der Überhitzung, was im Vergleich zu ganz Europa 8 Prozent weniger sind. Besonders überwiegt die Angst, im Notfall aufgrund eines entladenen Akkus niemanden anrufen zu können. 30 Prozent der Befragten wünschen sich einen Akku mit über 48 Stunden Laufzeit und 44 Prozent wären mit 24 bis 48 Stunden zufrieden.

Schweizer am geizigsten, was das Ausleihen des Handys betrifft

Im Falle eines leeren Akkus fragen 27 Prozent, ob sie ein Telefon ausleihen können oder kaufen ein zusätzliches Ladegerät, obwohl sie mehrere zu Hause besitzen (18 Prozent). Geld fürs Aufladen zu bezahlen ist man jedoch in der Schweiz ungern bereit; lediglich 7 Prozent würden den Leihgeber zu einem Kaffee einladen und nur 5 Prozent wäre es 20 Franken wert. Im Vergleich zu den anderen Europäern belegen die Schweizer hierbei den letzten Platz.

Für die Studie befragte Lightspeed Research im Auftrag von Huawei 1003 Personen in der Schweiz im Alter zwischen 18 und 55 Jahren.

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