Firefox browst jetzt durch virtuelle Welten
Mozilla entführt User und Entwickler mit Firefox Reality in die dritte Dimension. Der Entwickler bietet auch gleich VR-Inhalte für den neuen Browser an. Noch fehlt aber manche Standardfunktion.
Mozilla hat sich nun auch der Virtual-Reality-Entwicklung gewidmet. Der Hersteller von Firefox veröffentlichte einen VR-Browser namens Firefox Reality. Auf Viveport, Oculus Go und Google Daydream ist die Software erhältlich, wie es auf der Webseite heisst.
Unter dem Schlagwort "immersive" bietet Mozilla auch gleich eine Palette von 360-Grad-Medien und VR-Spielen zum Start an. Obwohl diese Inhalte auf den dreidimensionalen Raum ausgelegt sind, kann Firefox Reality auch gewöhnliche Seiten und Inhalte als Flächen darstellen. Ziel sei es, die Grenzen zwischen 2D und "immersive web" verschwimmen zu lassen.
Für gewöhnliche Webinhalte stellt Firefox Reality eine Tastatur in der virtuellen Umgebung dar und lässt den Nutzer deren Grösse verstellen. Das Programm erlaubt aber auch Spracheingaben direkt per Headset. Neben gewöhnlichen Einstellungen wie der Helligkeit können User auch die virtuelle Umgebung ihren Bedürfnissen anpassen. Noch fehlen allerdings einige Standardfunktionen, die man heute vom Browser erwarten dürfte. Lesezeichen etwa sollen in Form einer "Pocket"-Einbindung erst in kommenden Monaten Einzug halten.
Hinter den Kulissen
Unter der Haube von Firefox Reality stecke die Quantum Engine von Firefox Mobile. Die Spracherkennung stamme noch von Google, soll jedoch zukünftig Mozillas hauseigene "Deep Speech"-Technologie verwenden. In kommenden Releases soll der VR-Browser immer mehr mit den eigenen Mozilla-Produkten verknüpft werden.
Firefox Reality ist unter einer Open-Source-Lizenz auf Github erhältlich und öffnet somit externer Entwicklung und Integration die Tür. Die Software solle plattformübergreifend auf diversen Standalone-Brillen und Geräten verfügbar werden, schrieb Sean White im Mozilla-Blog.
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