Erdogan wollte Schweizer Spionage-Software
Eine Schweizer Firma wollte Spionage-Software in die Türkei liefern. Der Bund verhinderte das Geschäft. Grund seien Befürchtungen vor einem Missbrauch der Software.
Eine Schweizer Firma wollte zwischen Juli und September Spionage-Software nach Ankara verkaufen, wie ein Seco-Sprecher gegenüber Blick sagte. Für knapp 60'000 Franken hätte der türkische Staat "Softwarelösungen für Dekodier-Ausrüstung zum Analysieren von unchiffrierten Funksignalen" erwerben wollen, womit Handy und Internet einfacher zu überwachen gewesen wären. Der Bund soll den Deal verhindert haben.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) sei davon ausgegangen, dass die Türkei die Software gegen die eigene Zivilbevölkerung einsetzen wolle. Der Entscheid gegen den Export sei von einem Kontrollgremium getroffen worden, das sich aus Vertretern mehrerer Departemente zusammensetze. Auch der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) sei ein Teil davon gewesen.
Der Bund wolle nicht bekanntgeben, welche Schweizer Firma den Deal geplant habe. Es sei nicht das erste Mal, dass die Türkei Schweizer Software zur Spionage erwerben will. Doch auch schon 2016 sei das Geschäft gescheitert.
Hackergruppe erpresst Zahnbürstenentwickler Trisa
Katzen im Weltall
Peoplefone ernennt Schweiz-Chef und befördert Partner-Manager
Update: Seco hinkt bei den Auszahlungen weiter hinterher
Palo Alto Networks überarbeitet das Nextwave-Partnerprogramm
Anzahl gemeldeter Cyberattacken auf kritische Infrastrukturen steigt
ISE 2026: Die Highlights der Messe aus der Sicht von Littlebit
Sensibilisierung und Zusammenarbeit sind der Schlüssel zur Cyberabwehr
W3C aktualisiert Dokumente für Accessibility-Tests