BIT sourct an Swisscom aus, findet keinen IBM-Mainframe-Partner
Das Bundesamt für Informatik (BIT) hat im Rahmen seines Outsourcing-Programms drei Aufträge vergeben. Zwei davon gingen an die Swisscom, für das Los "IBM-Mainframe" fand das BIT keinen geeigneten Partner.
Im Zuge seines Outsourcing-Programms hat das Bundesamt für Informatik (BIT) der Swisscom zwei Zuschläge zugesprochen. Im Februar 2018 schrieb das BIT insgesamt drei Zuschläge aus. An die Swisscom gingen die Zuschläge für die Lose "Content Delivery Services / CMS" und "Software-Paketierung". Die Leistungen würden in den kommenden Monaten an die Swisscom übergeben, teilt der Bundesrat mit.
Der Zuschlag für das Los "IBM-Mainframe" sei nicht vergeben worden, da keine Firma die Anforderungen erfüllt habe. Wie der Bundesrat schreibt, wird das BIT für das nicht zugeschlagene Los einen Antrag im Rahmen des Voranschlags 2020 stellen, um die entsprechenden Leistungen weiter erbringen zu können.
Mit den Zuschlägen wolle das BIT Budgetkürzungen im Personalbereich umsetzten und sich für anstehende Grossvorhaben wie das Transformationsvorhaben "DaziT" der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) oder "SUPERB23", den bundesweiten SAP-Generationenwechsel, rüsten. Insgesamt würden 32 Vollzeitstellen gestrichen, so der Bundesrat.
Mehr darüber, wie der Bund die IT der Zollverwaltung mit dem Informatikprojekt „DaziT“ erneuern will, lesen Sie im Beitrag "Ständerat spricht Kredite für Bundes-RZ und DaziT".
Weitere Informationen über die neue ERP-Strategie "SUPERB23" des Bundes und wie sich der Webauftritt der zentralen Bundesverwaltung ändern soll, finden Sie im Beitrag "Bund stellt neue Regeln für IT-Projekte auf".
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