Swisscom nennt den Grund für den Netzausfall
Die Swisscom hat den Grund für die gestrige landesweite Störung des Mobilfunknetzes gefunden. Ein unerwartetes Software-Verhalten von Netzwerkgeräten führte zu einer Überlast.
Swisscom hat die Ursache für die gestrige Störung im Mobilfunknetz festgestellt."In der Nacht auf den 26. Mai wurden Kunden auf neue Systeme migriert", teilt Mediensprecherin Sabrina Hubacher auf Anfrage mit. Grund waren Erneuerungsarbeiten auf einem Mobilfunk-System. Ein unerwartetes Software-Verhalten von Netzwerkgeräten habe zu einer Überlast bei der Mobiltelefonie (VoLTE) geführt – deswegen standen die Services drei Stunden lang nicht zur Verfügung.
Warum dauerte die Störung drei Stunden? "Wir arbeiteten unter Einbezug von internationalen Lieferanten mit höchster Priorität an der Analyse, Lokalisierung und Behebung des Fehlers. Die Komplexität dieser Störung war sehr hoch. Swisscom bedauert diese Störung ausserordentlich."
Bund untersucht Pannenserie
Es handelt sich um die bereits vierte grössere Panne im Swisscom-Netz seit Anfang Jahr. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des Nationalrates will der Pannenserie nun auf den Grund gehen. In der nächsten Sitzung Ende Juni lädt die Kommission die Swisscom-Spitze zu einer Anhörung ein. "Wir erwarten, dass die Swisscom da auch Rede und Antwort steht und auch Transparenz schafft über die Ursachen dieser Pannenserie", lässt sich Kommissionsvizepräsident und Nationalrat Jon Pult (SP/GR) in der Sendung "Heute Morgen" von "Radio SRF" zitieren.
Auch das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) untersucht die jüngsten Swisscom-Pannen. Vor allem der Ausfall der Notfalldienste macht dem Bakom Sorgen.
Booking.com setzt nach Datenleck Buchungs-PINs zurück
KI öffnet Stellensuchenden mehr Türen zu Bewerbungsgesprächen
Wer schützt was?
Als wären Velociraptoren nicht schon wild genug - sie konnten wohl auch fliegen
Update: Nach Anthropic stellt auch OpenAI ein LLM für die Cybersecurity-Branche vor
Inacta befördert Leiter Financial Services zum CEO
Schädliche Chrome-Extensions greifen Nutzerdaten ab
Elovade nimmt Superops ins Portfolio auf
Update: Faigle ersetzt CEO von Witzig Alteco Digital Services