Kassensturz: Swisscom schliesst WLAN-Löcher am besten
Kassensturz hat fünf Repeater und fünf Mesh-Systeme unter die Lupe genommen, die das Internet angeblich in jeden Winkel des Hauses bringen können. Das Ergebnis: Eine gute Abdeckung ist über ein breites Kostenspektrum möglich.
Ob Ührchen, Strahl oder ein pulsierender Kreis - auch die kreativsten Buffer-Zeichen beziehungsweise Ladesymbole sind verhasst. Sie verbildlichen nämlich ein lästiges Problem: schlechtes oder langsames Internet. Meistens liegt das daran, dass der Router nicht jeden Winkel des Hauses abzudecken vermag. Gegen solche Szenarien helfen WLAN-Repeater oder Mesh-Systeme. Insgesamt zehn Geräte, fünf Repeater und fünf Mesh-Systeme, liess Kassensturz zusammen mit dem Konsumentenmagazin K-Tipp testen.
Repeater und Mesh-Systeme
WLAN-Repeater erweitern die Reichweite des WLANs, indem sie die Signale verstärken und einmal weiterleiten, wie Kassensturz erklärt. Repeater reichten aber nicht immer aus, in grossen Wohnungen und bei mehreren Stockwerken seien Mesh-Systeme eine Alternative. Mesh-Geräte werden mithilfe einer App miteinander verbunden und kommunizieren dann untereinander und mit dem Router. So entsteht ein Netz, innerhalb dem WLAN-Empfang möglich ist. Bei Bedarf könnten zusätzliche Mesh-Geräte im Netzwerk eingebunden werden.
Testsieger bei Repeatern ist gut, aber teuer
Eine gute Abdeckung in der Kategorie Repeater, bei ebenfalls guter Datengeschwindigkeit, biete der AC 750 RE 200 von TP-Link für 49.90 Franken. Er schnitt im Test mit der Gesamtnote 4,8 ab. Der etwas bessere Testsieger von Swisscom (Note 5,2) kostet das Doppelte.
Das schlechteste Mesh-System ist das teuerste
Die Mesh-Systeme wurden in einem vierstöckigen Haus getestet. Das Air 4920 von Airties vermochte dieses am besten abzudecken. Das Modell erhielt die Note 5,2 und kostet 153 Franken. Mit der Gesamtnote 3,4 im Test durchgefallen sei das teuerste Modell, das Covr-Tri-Band-2er-Set von D-Link für 270 Franken: In den Bereichen Abdeckung, Datengeschwindigkeit und Installation erhielt das Mesh-System ungenügende Noten. Der Hersteller kann die Ergebnisse nicht nachvollziehen, empfiehlt die allerneuste Firmware und bei Problemen den Support zu kontaktieren, wie Kassensturz schreibt.

(Source: Kassensturz)
Kassensturz von SRF hat insgesamt sieben Apps zum Bestimmen von Pilzen getestet. Lesen Sie hier, wieso die meisten Apps die Tester nicht überzeugen konnten.
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