Digitalswitzerland und SwissICT

Das ist neu am Digital Economy Award

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von Marc Landis

Der Digital Economy Award geht in die dritte Runde und wartet mit einem neuen Co-Veranstalter auf. Digitalswitzerland prägt seit Januar die Geschicke gemeinsam mit SwissICT. Christian Hunziker, Geschäftsführer von SwissICT, und Nicolas Bürer, Geschäftsführer von Digitalswitzerland, erklären, was neu und was anders ist.

Was wird sich am Digital Economy Award nach der Zwangspause 2020 dieses Jahr verändern?

Christian Hunziker: Wir haben auf den vielen positiven Rückmeldungen aufgebaut und nur wenig verändert. Zentral ist sicher, dass wir mit Digitalswitzerland einen starken Co-Organisatoren gefunden haben und die Award-Gala-Night dadurch zum offiziellen Schluss- und Highlight-Event der Digitaltage wird.

Was wird sich durch das Engagement von Digitalswitzerland am Award verändern, bzw. wo haben Sie bereits Einfluss genommen?

Nicolas Bürer: In den letzten Jahren hat der Award schon viel erreicht. Gemeinsam mit SwissICT wollen wir die Preisverleihung nun noch stärker in die Öffentlichkeit tragen, aber auch als renommierte Würdigung in der Wirtschaftswelt weiter etablieren. Mit dem «NextGen Hero», einer neuen Kategorie des Awards, wurden erstmals während der Schweizer Digitaltage 2020 zwei junge Talente ausgezeichnet. Wir haben dies zusammen mit SwissICT lanciert, da inspirierende junge Vorbilder sichtbar gemacht werden müssen.

Was hat es mit der Namensänderung des Digital Transformation Awards in Digital Excellence Award auf sich und wie grenzen Sie ihn zum Highest Digital Quality Award ab?

Hunziker: Der Digital Transformation Award wurde 2014 lanciert, als sich erst wenige Firmen der digitalen Transformation aktiv angenommen hatten. Mit der Namensänderung wollen wir zum Ausdruck bringen, dass heute die meisten Firmen schon viel unternommen haben und es nun darum geht, sich laufend weiterzuentwickeln. Die Digitalisierung und die digitale Transformation umfasst diverse Aspekte – wie das «swissICT Maturity Model» gut erklärt. Mit dem «Highest Digital Quality Award» wollen wir die Chance geben, auch diejenigen Firmen und Projekte auszuzeichnen, die erst Teile davon angehen konnten. Dabei stützen wir uns auf die Kompetenzen der Fachgruppen von SwissICT und vergeben in den Dimensionen des «swissICT Maturity Model» entsprechende Zertifikate.

Nach Corona mussten und müssen viele Award-Veranstalter über die Bücher. Inwiefern haben Awards in der Schweiz eine Zukunft?

Bürer: Awards leben vom erlebbaren Teil, sei es online oder physisch, und der Digital Economy Award ist da keine Ausnahme. Man muss nur in die Unterhaltungsbranche schauen, um zu sehen, wie beliebt Preisverleihungen sind. Die Gala im Hallenstadion Zürich war schon immer eine gut besuchte Veranstaltung mit einem beeindruckenden Programm. Nach der letztjährigen Zwangspause glauben wir fest an die physische Realisierung, zumindest teilweise. Mit den Onlinekomponenten der Digitaltage haben wir im letzten Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht. Hybride Veranstaltungen sind durchaus ein Format mit Zukunft.

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