Schweizer Zoom-Alternative kMeet bekommt ein Upgrade
kMeet, die Schweizer Alternative zu Zoom und Co. bekommt ein Upgrade. Neu verfügt die kostenlose Lösung über eine Kalenderfunktion zur Planung von Meetings, und Nutzende können eigene Hintergründe festlegen. Bis Ende Mai möchte Infomaniak zudem eine Remote-Funktion integrieren.
Mit der Videokonferenzlösung kMeet sagt die Schweizer Firma Infomaniak den grossen Konkurrenten wie Zoom, Microsoft Teams & Co. den Kampf an. Die Lösung ist kostenfrei, registrierungsfrei und werbefrei. Sie wird vom Anbieter seit der Lancierung im April 2020 regelmässig aktualisiert und mit weiteren Funktionen ausgestattet. Der Dienst basiert auf der Open-Source-Software Jitsi Meet.
Neu hat Infomaniak die Lösung um virtuelle Hintergründe und eine Kalenderfunktion ergänzt, wie das Unternehmen mitteilt. Per Ende Mai 2021 kommen gemäss Mitteilung noch zwei weitere Funktionen hinzu: die Möglichkeit, auf einem freigegebenen Bildschirm Notizen anzubringen und über einen Remote-Computer unter macOS oder Windows die Bildschirmsteuerung zu übernehmen.
Die neuen Funktionen ergänen die bisherigen Features wie End-zu-End-Verschlüsselung, eine Aufnahmefunktion, Warteräume und mehr.
Wechsel auf App
Bislang war es möglich, Meetings ohne Anmeldung direkt im Browser zu starten. Künftig würden Nutzende dazu aufgefordert, die App kMeet auf ihrem Gerät zu installieren. Vorteile dabei seien eine bessere Audio- und Videoqualität. Der Beitritt in ein Meeting sei aber weiterhin via Browser möglich. Dies gelte auch für iOS- und Android-Geräte.
Kein Bezahlmodell in Planung
kDrive soll auch künftig kostenfrei bleiben. Die Gratisangebote von Infomaniak "werden mit unseren zahlungspflichtigen Produkten finanziert und tragen dazu bei, die Marke bekannter zu machen", lässt sich Marc Oehler zitieren, seit Ende 2020 CEO von Infomaniak. Neben kDrive bietet Infomaniak mit "Swiss Transfer" eine Alternative zu WeTransfer an, und hat mit "ik.me" einen eigenen E-Mail-Service.
Es gebe jedoch bald die Möglichkeit, kMeet im Rahmen der Kollaborationslösung kSuite gegen eine Jahresgebühr mit eigenem Logo und Hintergrund auf den Firmenauftritt abzustimmen. Infomaniak lancierte kSuite im Oktober 2020 erstmals als White-Label-Lösung, wie Sie hier lesen können.
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