Jahreszahlen

Alibaba steigert Umsatz um über 40 Prozent

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von Leslie Haeny und kfi

Der chinesische Konzern Alibaba hat im Geschäftsjahr 2020/21 ordentlich zugelegt. Das Unternehmen steigerte seinen Gesamtumsatz um über 40 Prozent. Im Cloud-Geschäft ging es um 50 Prozent aufwärts.

(Source: Tim Reckmann / pixelio.de)
(Source: Tim Reckmann / pixelio.de)

Alibaba hat im Geschäftsjahr 2020/21 kräftig zugelegt. Wie der chinesische Konzern mitteilt, wuchs der Umsatz verglichen mit dem Vorjahr um 41 Prozent auf 109,5 Milliarden US-Dollar. Das EBITDA stieg um 25 Prozent auf 30 Milliarden Dollar.

Laut Alibaba knackte der Konzern im Geschäftsjahr 2020/21 die 1-Milliarden-Marke der jährlich aktiven Konsumentinnen und Konsumenten. Rund 891 Millionen Konsumierende erreichte Alibaba über den Einzelhandelsmarktplatz in China, lokale Verbraucherdienste und digitalen Medien- und Unterhaltungsplattformen. Die restlichen 240 Millionen Konsumierenden stammen aus dem Ausland.

50 Prozent mehr Cloud-Umsatz

Ebenfalls steil bergauf ginge es im Bereich Cloud-Computing. Alibaba machte hier einen Umsatz von 9,2 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie Alibaba schreibt, wurde das Umsatzwachstum im ersten Quartal 2021 allerdings gebremst. Als Grund nennt der Konzern einen "Top-Cloud-Kunden aus der Internetbranche", der abgesprungen sei.

Für das Geschäftsjahr 2021/22 zeigt sich der Konzern positiv gestimmt. Laut Maggie Wu, Chief Financial Officer der Alibaba Group, erwartet Alibaba einen Umsatz von 930 Milliarden chinesischen Yuan - umgerechnet etwa 114,5 Milliarden Dollar. Alibaba plane "alle zusätzlichen Gewinne und das zusätzliche Kapital im Geschäftsjahr 2022 zu verwenden, um seine Händler zu unterstützen und in neue Geschäfte und strategische Schlüsselbereiche zu investieren, die Alibaba helfen werden, den Marktanteil zu erhöhen und in neue adressierbare Märkte einzudringen", sagt Wu.

Während es für Alibaba gut läuft, ranken sich Gerüchte um den Konzerngründer Jack Ma. Ma äusserte sich wiederholt kritisch zu Chinas Politik und galt daraufhin für einige Zeit als verschollen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

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