Verhandlungen zwischen Cisco und Splunk stocken
Ciscsos Übernahme von Splunk liegt auf Eis. Der Netzwerkriese ist bereit, 20 Milliarden US-Dollar zu zahlen. Die beiden Unternehmen arbeiten bereits zusammen.
Der Netzwerkausrüster Cisco hat dem Datenanalyseunternehmen Splunk ein Übernahmeangebot in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar unterbreitet. Das berichtete zunächst "Wall Street Journal" (Paywall) unter Berufung auf eine vertrauliche Quellen und wurde später von mehreren US-amerikanischen Medien übernommen. Die Verhandlungen seien jedoch ins Stocken geraten. Beide Unternehmen haben hierzu keinerlei Auskunft gegeben.
Die Gerüchte über eine Übernahme durch den Netzwerkausrüster liessen die Aktien von Splunk um 17 Prozent in die Höhe schnellen. Die US-Medien berichteten darüber, dass es dem auf die Überwachung von IT-Daten spezialisierten Unternehmen nicht gut ginge. Der Aktienkurs ist seit dem überraschenden Abgang von CEO Doug Merritt im November letzten Jahres um 30 Prozent gefallen.
Wenn die 20-Milliarden-Dollar-Übernahme zustande kommt, wäre das die grösste Übernahme in der Geschichte von Cisco. Mit der Akquisition von Splunk würde der Netzwerkausrüster seine Diversifizierung in den Softwarebereich und seine Strategie der wiederkehrenden Einnahmen fortsetzen, so die Fachwebsite "TechRadar". Cisco und Splunk seien zudem bereits Partner im Bereich der Datensicherheit.
Übrigens: Cisco fand kürzlich heraus, dass Schweizer Mitarbeitende die Cybersecurity ihrer Unternehmen kritisieren. Woran das liegt, können Sie hier nachlesen.
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